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Freihandelsabkommen: Autobauer begrüßen europäisch-amerikanische Pläne

17.06.2013 09:42 Uhr
Die europäischen Autobauer begrüßen die Initiativen für das neue europäisch-amerikanische Freihandelsabkommen.
© Foto: imago

Der Verband der europäischen Hersteller ACEA und die amerikanischen Kollegen vom AAPC wollen bei den Verhandlungen eine aktive Rolle übernehmen und haben vorbereitende Gespräche aufgenommen.

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Die europäischen Autobauer begrüßen die Initiativen für das neue europäisch-amerikanische Freihandelsabkommen. Der Verband der europäischen Autohersteller ACEA und die amerikanischen Kollegen vom AAPC wollen bei den Verhandlungen eine aktive Rolle übernehmen und haben vorbereitende Gespräche aufgenommen. Hintergrund: Die Mitglieder der europäischen Gemeinschaft verhandeln demnächst mit der US-Regierung über die sogenannte "Transatlantic Trade and Investment Partnership" (TTIP).

Die Unternehmen der Automobilindustrie bestreiten alleine zehn Prozent des Warenaustauschs zwischen den beiden Wirtschaftszonen. Deutsche Autobauer generieren sogar 15 Prozent ihres Umsatzes in den Vereinigten Staaten.

Eine Freihandelszone zwischen den USA und der EU würde für die Indsutrie erhebliche Chancen bieten. Obwohl rund 40 Prozent aller weltweiten Autoverkäufe auf die amerikanischen und europäischen Märkte entfallen, existieren zwischen beiden Wirtschaftsräumen noch immer Zollschranken. Allein deutsche Autohersteller zahlen pro Jahr rund eine Milliarde Euro an Zöllen, die bei einem erfolgreichen Abschluss des Abkommens entfallen. (mid/tl)

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KOMMENTARE

Werner Klein

17.06.2013 - 14:26 Uhr

Gilt das Abkommen dann auch für LKWs??


Gerdi Hellmann

17.06.2013 - 16:39 Uhr

Das die europäischen Autobauer diesen Schritt begrüßen, ist wohl dem vorauseilenden Gehorsam gegenüber der Merkel-Regierung 97 Tage vor dem Wahlkampf geschuldet? Gäbe es keine Zölle mehr, wäre der innereuropäische Automarkt von einer Schwemme preisgünstiger US-Neuwagen bedroht...


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