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IAA 2009: Mazda startet Aufholjagd

Mazda Deutschland-Chef Josef Schmid: 7.000 Kaufverträge im Vorlauf.
© Foto: AHO

Per Ende August liegt die Marke bei 1,62 Prozent Marktanteil und hat 7.000 Kaufverträge im Vorlauf. AUTOHAUS sprach anlässlich der Internationalen Automobil-Ausstellung mit dem neuen Deutschland-Chef Josef Schmid.


Datum:
24.09.2009
Autor:
<br>von Doris Plate
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Im bisherigen Jahresverlauf ist Mazda in Deutschland nur schwer in die Gänge gekommen. Weil die Japaner nicht liefern konnten, lag der Marktanteil im April bei 0,9 Prozent. Seit der neue Mazda Motors Deutschland (MMD) Geschäftsführer Josef Schmid im Amt ist, hat die Aufholjagd aber begonnen. Per Ende August lag die Marke schon bei 1,62 Prozent und hat 7.000 Kaufverträge im Vorlauf. AUTOHAUS sprach am Rande der IAA mit Schmid. AUTOHAUS: Herr Schmid, wieso lief es in diesem Jahr bisher für Mazda in Deutschland nicht so gut? Josef Schmid: Von Januar bis März haben wir ganz gut verkauft. Im April/Mai hatten wir aber Verfügbarkeitsprobleme, weil die Produktion Anfang des Jahres auf 70 Prozent heruntergefahren war. Außerdem haben wir im A-Segment, das von der Umweltprämie besonders stark profitiert hat, keine Autos. Jetzt ist die Aufholjagd aber eröffnet. Mit der Aktion "Mazda garantiert die Umweltprämie" haben wir viele Verkäufe realisieren können. Von einigen Händlern wurde die Prämien-Garantieaktion aber kritisiert, weil sie damit nichts mehr verdienen konnten. Es gibt immer Händler, die dagegen sind. Es war wichtig, schnell zu agieren, weil absehbar war, dass die Umweltprämie ausläuft. Wir haben die Akzeptanz für das Programm vorher bei den Wirtschaftsraumleitern abgefragt: zwei Drittel waren dafür. Gibt es vielleicht Defizite in ihrer Kommunikation mit dem Handel? Wir sprechen mit jedem Händler. Auch wieder mit dem Händlerverband, wobei wir diesem keine alleinige Vertretungsberechtigung zubilligen. Wir wollen den Kontakt mit dem Handel aber weiter verbessern. In den letzten Jahren haben wir uns vielleicht zu sehr mit uns selbst beschäftigt. So mancher Mitarbeiter hat auch mehr an seine Karriere in Europa als an sein Engagement für den deutschen Markt gedacht. Jetzt geht es aber darum, genügend Selbstvertrauen und Marktkenntnis zu haben. Wir müssen "back to the roots" und das Verkaufen wieder in den Mittelpunkt stellen.


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