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Kurz gemeldet: Aus der Autobranche

Die Standards zur Fahrzeugsicherheit sind in Chile ähnlich hoch wie in Deutschland. Dass sie auch eingehalten werden, prüft dort seit Kurzem auch die deutsche Prüfgesellschaft Dekra.
© Foto: Dekra

Dekra expandiert nach Chile +++ Sono Motors: 13.000 Reservierungen für den Sion +++ Geldspritze für Polestar – erstmals externe Investoren +++ Sprachsteuerung im Auto: Nicht nur Jüngere sprechen mit ihrem Wagen +++ Ultracharger für Nutzfahrzeuge: Hundert Kilometer Reichweite pro Minute +++ Deutz hebt Jahresprognose an +++ Traton optimistisch für 2021

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Dekra expandiert nach Chile

Die Prüfgesellschaft Dekra hat einen weiteren Markt erschlossen: Die Sachverständigenorganisation hat kürzlich nahe der Hauptstadt Santiago ihre erste Prüfstation in Chile eröffnet. 16 Mitarbeiter prüfen dort nach den Vorgaben des chilenischen Verkehrsministeriums ab sofort die technische Sicherheit und die Abgasemissionen an Pkw und Motorrädern. "Chile nimmt die Verkehrssicherheit genauso ernst wie wir und verlangt bei Fahrzeugprüfungen hohe Standards, die mit denen in vielen europäischen Ländern vergleichbar sind", erklärte Dekra-Vorstandsmitglied Stan Zurkiewicz.

Bis Jahresende will Dekra noch vier weitere Stationen in der Metropolregion um Santiago de Chile sowie weitere fünf in den Regionen Ñuble and Biobío eröffnen. In den zehn Prüfstellen will Dekra dann insgesamt 180 Mitarbeiter beschäftigen und monatlich rund 27.000 Fahrzeuge prüfen. "Unser Ziel ist, uns in den kommenden Jahren eine führende Position in Chile zu erarbeiten – im Interesse der Verkehrssicherheit", kündigte Bert Zoetbrood an. Er ist Executive Vice President der Dekra Gruppe und verantwortlich für die Region Americas. Insgesamt sind in den Regionen Metropolitana, Ñuble und Biobío nach Angaben von Dekra 2,8 Millionen Fahrzeuge zugelassen. Das entspreche etwa der Hälfte der chilenischen Flotte insgesamt. (aw)

Sono Motors: 13.000 Reservierungen für den Sion

13.000 Privatkunden haben inzwischen das Solar-E-Auto Sion von Sono Motors reserviert. Und zwar mit einer durchschnittlichen Anzahlungssumme von 3.000 Euro. Schon vor Produktionsstart verbucht das Unternehmen damit einen Auftragswert von insgesamt 278 Millionen Euro. Laut Sono Motors leben die Vorbesteller vorwiegend in Deutschland und der DACH-Region, allerdings gibt es auch eine steigende Anzahl an Reservierungen aus Italien, Spanien, Portugal, Finnland oder Mauritius. Nach dem Produktionsstart im Jahr 2023 und dem Erreichen der Maximalauslastung im selben Jahr will Sono Motors mit Auftragsfertiger NEVS pro Jahr im Zwei-Schicht-Betrieb 43.000 der rundum mit Solarzellen beplankten Fahrzeuge im ehemaligen Saab-Werk im schwedischen Trollhättan produzieren. (mid/rhu)

Geldspritze für Polestar – erstmals externe Investoren

Polestar hat von einer Gruppe von Finanzinvestoren aus China und Südkorea 550 Millionen US-Dollar erhalten. Mit dieser Privatplatzierung von neu ausgegebenen Aktien zeigen zum ersten Mal externe Geldgeber ihr Vertrauen in die schwedische Elektroautomarke aus dem Geely-Konzern. "Unsere neuen Investoren haben erkannt, dass Polestar eine überzeugende Kombination aus bewährter industrieller und technologischer Kompetenz und hervorragendem Wachstumspotenzial bietet, während sich die globale Autoindustrie auf Elektromobilität umstellt", erklärte CEO Thomas Ingenlath. Das Unternehmen bestätigte zudem, dass derzeit Gespräche mit globalen Investoren über eine mögliche zusätzliche Kapitalerhöhung geführt würden. Die vollständigen finanziellen Details der Transaktion sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. (AH)

Sprachsteuerung im Auto: Nicht nur Jüngere sprechen mit ihrem Wagen

Die Sprachsteuerung hat sich auch im Auto etabliert. Gut jeder zweite Deutsche nutzt sie bereits während der Fahrt, wie aus einer Umfrage des Internetportals Autoscout24 hervorgeht. Ein weiteres Drittel könnte sich den Einsatz zumindest vorstellen. 14 Prozent lehnen die Bedienung über gesprochene Befehle prinzipiell ab. Großen Zuspruch findet die Sprachsteuerung vor allem bei jüngeren Autofahrern. In der Gruppe bis 39 Jahre steuern 64 Prozent Navigation, Telefongespräche und andere Funktionen verbal. Auch Männer sind besonders aufgeschlossen: Bei ihnen liegt die Nutzerquote mit 60 Prozent höher als bei Frauen. (SP-X)

Ultracharger für Nutzfahrzeuge: Hundert Kilometer Reichweite pro Minute

Beim Aufladen von elektrischen Lkw zählt jede Sekunde. Der polnische Ladesystemanbieter Ekoenergetyka hat nun neue Ladestationen für Nutzfahrzeuge vorgestellt, an denen in einer Minute bis zu 100 Kilometer Reichweite getankt werden können. Der Wert gilt für Transporter und Leicht-Lkw, für schwere Trucks gibt das Unternehmen sieben Minuten je 100 Kilometer an. Möglich werden die kurzen Standzeiten durch Ladeleistungen zwischen 750 kW und 1,5 MW. Zum Vergleich: Pkw-Schnelllader schaffen meist zwischen 50 kW und 350 kW. Die neuen "Ultracharger" für den Straßengüterverkehr sowie kommunale Dienste sollen ab 2023 zunächst an Teststandorten in Polen und Deutschland eingeführt werden. Ekoenergetyka ist bislang vor allem für seine Omnibus-Ladestationen bekannt. Zu den Kunden zählen nach Angaben des Unternehmens auch ÖPNV-Betreiber in Deutschland und Frankreich. (SP-X)

Deutz hebt Jahresprognose an

Der Motorenhersteller Deutz blickt nach einem gutem Jahresstart optimistischer nach vorne. Der Umsatz dürfte 2021 auf 1,5 bis 1,6 Milliarden Euro steigen, teilte das SDax-Unternehmen am Montagabend in Köln mit. Grund hierfür sei die besser als erwartete Nachfrage in allen wesentlichen Anwendungsbereichen. Zuvor hatte Deutz mindestens 1,4 Milliarden Euro Umsatz angepeilt. Im ersten Quartal war der Auftragseingang vorläufigen Zahlen zufolge von 356,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 464,8 Millionen Euro nach oben geklettert. Der Umsatz legte leicht auf 343,4 Millionen Euro zu. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) vor Sondereffekten drehte mit 800 000 Euro ins Plus. Im Vorjahr hatte es hier ein Minus von knapp zwölf Millionen Euro gegeben. Das vollständige Zahlenwerk soll wie am 6. Mai veröffentlicht werden. (dpa)

Traton optimistisch für 2021

Die VW-Nutzfahrzeugholding Traton blickt nach einem überraschend guten Jahresstart etwas optimistischer auf 2021. Die operative Umsatzrendite dürfte nun bei fünf bis sieben Prozent liegen, teilte das Unternehmen am Montagabend in München mit. Bisher war Traton von fünf bis sechs Prozent ausgegangen. In der Prognose seien keine Aufwendungen und Ausgaben für das Restrukturierungsprogramm von MAN Truck & Bus sowie aus der geplanten Übernahme des US-Lastwagenbauers Navistar enthalten, hieß es weiter. Vorläufigen Zahlen zufolge lag der Umsatz der Holding im ersten Quartal bei 6,5 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis habe bei 510 Millionen Euro und die bereinigte operative Umsatzrendite bei 7,9 Prozent gelegen. Der Aktienkurs legte auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion um viereinhalb Prozent zu. (dpa)

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