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Kurz gemeldet: Branchensplitter

27.06.2013 04:09 Uhr
Kurz gemeldet: Branchensplitter
Medienbericht: Der neue Mercedes GLK (l.) kommt 2015, der nächste Audi Q5 folgt ein Jahr später.
© Foto: Auto Bild/Larson/Avarvarii

Medien: Mercedes und Audi erneuern SUV / ADAC gegen Wiedereinführung der "Endrohrmessung" / Würth strafft Konzernführung / Bosch expandiert in Asien / MAN Salzgitter: Gespräche über längere Kurzarbeit

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Mercedes und Audi modernisieren ihre SUV-Flotten. Laut "Auto Bild" soll die Neuauflage des GLK bereits 2015 kommen, der neue Q5 folgt ein Jahr später. Beide Hersteller nähern sich dem Bericht zufolge optisch einander an und setzen auf sparsame Vierzylinder sowie auf Plug-in-Hybride. Eine weitere Gemeinsamkeit: Die SUV bekommen jeweils ein Coupé zur Seite gestellt: den GLC ab 2016 und den Q6 ab 2017. Der neue GLK soll deutlich runder werden als sein kantiger Vorgänger. Fahrwerk und Elektronikplattform stammen von der C-Klasse. Der neue Q5 wird etwas höher aufbauen und mit bis zu vier Derivaten auf den Markt kommen. (rp)


Der ADAC hat sich gegen die Wiedereinführung der alten Abgasuntersuchung ausgesprochen, die im EU-Parlament am 2. Juli 2013 zur Abstimmung kommt. Der Club hält die "Endrohrmessung" für veraltet und spricht von "neuen Abzockplänen", die deutsche Autofahrer über 200 Millionen Euro zusätzlich kosten würden. Hierzulande wird die AU bei Fahrzeugen ab Euro 4 seit dem 1.April 2006 durch das Auslesen der Motordaten vorgenommen, die permanent erfasst werden. Zusätzlich soll auch die Messung der Stickoxidemissionen (NOx) beschlossen werden. Diese entstehen jedoch nur bei hohen Motorlasten. Um realistische Ergebnisse zu erhalten, müsste laut ADAC jede einzelne Prüfstelle einen sechsstelligen Betrag für einen Last-Rollenprüfstand und Abgasanalysatoren investieren. Die Kosten-Nutzen-Relation sei unverhältnismäßig, weil auch diese Werte vom OBD-System laufend während der Fahrt überwacht werden. (rp)


Die Würth-Gruppe stellt ihr Top-Management neu auf. Um die Schlagkraft des Unternehmens zu erhöhen, wird die Konzernführung von sieben auf vier Mitglieder reduziert. Nach wie vor steht Robert Friedmann dem Gremium vor. Peter Zürn bleibt stellvertretender Sprecher, Joachim Kaltmaier Finanzbereichsleiter. Neu in die Führung rückt Uwe Hohlfeld. Er verantwortet künftig den Bereich strategische Planung und Controlling. Reiner Specht wird als stellvertretendes Konzernführungsmitglied seine Aufgaben (Vertriebs-/Personalplanung) weiter verfolgen. Jürg Michel und Wolfgang Rampmaier wechseln dagegen zum Jahresende in den Ruhestand. Michel wird 2014 in den Würth-Beirat eintreten, und Rampmaier dem Schraubenkonzern als Berater zur Seite stehen. (rp)


Bosch will bereits mittelfristig 30 Prozent seiner Umsätze in Asien machen. Laut dem für die Region zuständigen Geschäftsführer Uwe Raschke wird der Konzern dieses Ziel zwischen 2015 und 2020 erreichen. Im vergangenen Jahr betrug der Anteil der Region Asien-Pazifik noch 24 Prozent des Gesamtumsatzes von 52,5 Milliarden Euro. Als nächsten Schritt plant der Technologieriese in Indonesien einen ersten Fertigungsstandort für Kraftfahrzeugtechnik. Bosch investiert dort zunächst zehn Millionen Euro und will bis 2016 mehr als 120 Mitarbeiter beschäftigen. Insgesamt haben die Schwaben in Asien 62 Produktionsstandorte in neun Ländern. (dpa)


MAN will angesichts der weiter schleppenden Lastwagen-Geschäfte die Möglichkeit für Kurzarbeit im Werk Salzgitter verlängern. Es liefen Gespräche mit der zuständigen Arbeitsagentur und den Arbeitnehmervertretern, sagte ein Konzernsprecher am Donnerstag. Ursprünglich hatte die VW-Tochter für die Standorte München und Salzgitter für das erste Halbjahr Kurzarbeit beantragt. Tatsächlich wurde aber nur an einigen Tagen kurzgearbeitet, in Salzgitter im Juni bisher an vier Tagen, wie der Sprecher sagte. Da sich die Lage auf dem Lastwagenmarkt aber nicht entspanne, sei es sinnvoll, die Maßnahme für Salzgitter zu verlängern. (dpa)

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