Audi Charging Hubs: Strom zum Schleuderpreis
Audi bietet Fahrstrom zeitlich begrenzt zum Niedrigpreis an. An den DC-Ladern der deutschen "Charging Hub"-Standorte der Marke erhalten auch Fahrer von Fremdfabrikaten die Kilowattstunde zwischen dem 1. und 14. September für 19 Cent, wenn sie mit Kredit- oder EC-Karte zahlen. Nach 45 Minuten wird eine Blockiergebühr von zehn Cent pro Minute fällig. Normalerweise zahlen Nicht-Audi-Fahrer 60 Cent, bei Kunden der Marke mit entsprechendem Vertrag sind es 39 Cent. Das Angebot gilt an den Standorten in Nürnberg, Berlin, München inklusive München Westkreuz, Frankfurt und Bremen.
E-Auto-Infrastruktur: Lader oft im Nahbereich
Drei Viertel der Besitzer eines privaten E-Autos haben eine öffentliche Ladesäule im Umkreis von höchstens einem Kilometer von ihrem Zuhause. Bei einem Drittel liegt sie sogar maximal 500 Metern Entfernung, wie aus einer Umfrage des Fuhrparkmanagement-Unternehmens Alphabet hervorgeht. Besonders in Großstädten ist demnach die Ladeinfrastruktur dicht, auf dem Land dagegen weniger. Kurze Wege wirken sich auf das Ladeverhalten aus: 61 Prozent laden mindestens einmal pro Woche an einem öffentlichen Punkt in Wohnnähe. Die meisten Nutzer bewerten Funktionalität (70 Prozent) und Ladeleistung (68 Prozent) positiv. Verbesserungswünsche gibt es vor allem bei Schnellladepunkten und der Zahl der Plätze pro Standort.
Xpeng-Update: Mit Co-Pilot und Tierschützer
E-Autohersteller Xpeng bringt bei seinen Modellen per Update einen "Co-Piloten" ins Cockpit. Ist der Spurhalteassistent aktiviert, teilt sich das System die Kontrolle mit dem Fahrer. Auch wenn dieser eingreift, bleibt der elektronische Helfer aktiv, was zu einer sanfteren und natürlicheren Fahr- und Lenkunterstützung führen soll. Zudem ist nach der Software-Aktualisierung ein sogenannter "Pet"-Modus verfügbar – bleiben Tiere im geparkten Auto an Bord, regelt dieser die Temperatur durch Öffnen der Fenster oder Einschalten der Klimaanlage. Darüber hinaus zählt auch eine neue Karaoke-App zum Umfang des Updates.
AT-Reifen im Test: Runter von der Straße
Offroad-Reifen sind nicht für asphaltierte Straßen gemacht. Sie erhöhen Geräusch-, Abgas- und CO2-Emissionen und schneiden auch bei der Sicherheit schlechter ab als normale Pneus. Die grobstolligen AT-Reifen haben vor allem auf Nässe gefährlich lange Bremswege, bieten wenig Grip in Kurven und erhöhen die Schleudergefahr. Im Gegenzug bieten sie im Gelände Robustheit und Traktion. Einige Modelle schaffen aber den Spagat und stellen einen annehmbaren Kompromiss dar, wie ein Test der Zeitschrift "Auto Motor und Sport" ergeben hat. Für den überwiegenden Straßeneinsatz im Sommer empfehlen die Tester den Falken Wildpeak AT 3, der auf allen Untergründen gleichmäßig überzeugt. Soll der Reifen auch vollwertig im Winter eingesetzt werden, führt der General Grabber AT3 die Empfehlungsliste an. Die weiteren Testkandidaten zeigten jeweils individuelle Stärken und Schwächen auf den getesteten Untergründen, darunter neben Asphalt Schlamm, Schnee und festgefahrene Erde.