Mercedes-Benz Vans: Operations-Bereich unter neuer Leitung
Sara Gielen, derzeit Produktionschefin im Mercedes-Werk Sindelfingen und Standortverantwortliche, wird zum 1. Dezember 2026 die Leitung Operations bei Mercedes-Benz Vans übernehmen. Sie folgt auf Elke Pusskeiler, die das Unternehmen zum 31. Januar 2027 aus persönlichen Gründen und im besten gegenseitigen Einvernehmen verlassen wird. Pusskeiler war 35 Jahre im Konzern aktiv. Gielen kam Mitte 2024 zu Mercedes. Zuvor war sie mehr als 20 Jahre in verschiedenen Führungsfunktionen der Automobilindustrie tätig. Ihr künftiger Aufgabenbereich bei der Mercedes-Transportersparte umfasst alle zur Produktion gehörigen Bereiche der Fertigung, des Engineerings, der Logistik und des Qualitätsmanagements. Mercedes Benz Vans hat Standorte in Deutschland, Spanien, Polen, USA und über Kooperationspartner in China.
Opel-Werk Eisenach läuft nach Umbau wieder regulär
Nach mehrwöchigen Umbauarbeiten hat das Opel-Werk in Eisenach am Montag wieder regulär seine Produktion aufgenommen. Seit Anfang Oktober hatte die Fertigung tageweise geruht. Grund hierfür waren laut einer Unternehmenssprecherin Instandhaltungsarbeiten sowie die Optimierung von Produktionsabläufen. Dies sei notwendig gewesen, damit in Eisenach künftig mehr Elektroautos vom Band rollen könnten, hieß es. In dem Thüringer Werk fertigen derzeit rund 1.100 Beschäftigte den Opel Grandland als Hybrid, Plug-in-Hybrid und als vollelektrische Variante. Den Angaben nach sind rund die Hälfte der in Eisenach gebauten Wagen elektrifiziert. Angestrebt werde, diesen Anteil bis zum Jahresende auf etwa 60 bis 70 Prozent zu erhöhen, so die Sprecherin. Kurzzeitige Produktionsstopps hat es in Eisenach auch in der Vergangenheit immer mal wieder gegeben. Das Thüringer Werk produziert im Zwei-Schicht-Betrieb.
Reifenwechsel-Umfrage: Wer zu spät kommt, muss warten
Mehr als jeder zweite Autofahrer (52 Prozent) hat bei der kurzfristigen Vereinbarung eines Reifenwechseltermins bereits Schwierigkeiten erlebt. Das geht aus einer Umfrage der Handelsplattform Ebay hervor. Besonders häufig klagten die Befragten über lange Wartezeiten (25 Prozent), ungünstige Termine (21 Prozent) und unklare Gesamtkosten (16 Prozent). Viele Autofahrer beginnen erst spät mit der Planung. Unter den Befragten, die ihre Reifen wechseln, kümmert sich rund jeder Fünfte (20 Prozent) erst im Spätherbst oder Winter um das Thema. Für mehr als ein Drittel (36 Prozent) ist ein Wetter- oder Temperaturumschwung der entscheidende Anlass, den Wechsel zu organisieren. Wer bereits Probleme bei der Terminfindung hatte, wünscht sich vor allem einfachere Abläufe: 35 Prozent nennen die Möglichkeit einer Online-Terminbuchung, 31 Prozent transparente Gesamtkosten und knapp 26 Prozent die Kombination von Reifenkauf und Montage in einem Vorgang.
DVR-Unfallatlas ist online: Bundesländer im Vergleich
Ein neuer Online-Unfallatlas ermöglicht nun den Vergleich des Unfallgeschehens in den deutschen Bundesländern. Das vom Bundesverkehrsministerium und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) bereitgestellte Angebot findet sich unter www.runtervomgas.de/interaktion-und-videos/unfallatlas/ Grundlage sind Daten des Statistischen Bundesamtes. Nutzer können unter anderem die Zahl der Unfälle sowie der Verletzten und Getöteten für einzelne Bundesländer abrufen und miteinander vergleichen. Zudem lassen sich die Daten nach Unfallorten aufschlüsseln, etwa innerorts, auf Landstraßen und Autobahnen. Für einige Kennzahlen ist auch ein Jahresvergleich bis zurück ins Jahr 2016 möglich. Ergänzende bundesweite Auswertungen beschäftigen sich beispielsweise mit Unfällen von E-Scooter-Fahrern und den häufigsten Ursachen tödlicher Verkehrsunfälle.