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Mercedes EQA: Das kostet der Einstiegs-Stromer mit Stern

Der Mercedes EQA wird ab dem Frühjahr ausgeliefert.
© Foto: Mercedes-Benz

Mercedes-Benz schickt den EQA ins Rennen. Zunächst gibt es eine Motorisierung, zwei Upgrades und mehrere Ausstattungspakete.


Datum:
09.02.2021
2 Kommentare

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Zu Preisen ab 47.540 Euro ist ab sofort der Mercedes EQA bestellbar. Die Auslieferung startet im Frühjahr. Vorläufig einzige Variante ist der EQA 250 mit 140 kW / 190 PS starkem Asynchronmotor an der Vorderachse. Die Stromversorgung übernimmt ein 66,5 kWh großer Akku, der für eine Reichweite von 426 Kilometern gut sein soll (WLTP). Zur Ausstattung zählen LED-Scheinwerfer, 18-Zoll-Leichtmetallräder und Navigationssystem.

Neben dem Basismodell gibt es die Ausstattungsversion "Electric Art" (940 Euro), die im Innenraum mit Farbakzente in Roségold aufwartet. Speziell zur Markteinführung ist darüber hinaus das Sondermodell "Edition 1" (Aufpreis 8.520,40 Euro) zu haben, die unter anderem 20-Zoll-Räder, ein hinterleuchtetes Zierteil im Cockpit sowie blaue Ziernähte in Sitzen und Türen bietet.

Darüber hinaus lässt sich der Elektro-Crossover mit diversen Paketen aufrüsten. Weil der Netto-Preis des EQA unterhalb von 40.000 Euro liegt, qualifiziert sich das Modell für die höchste Stufe des Elektroauto-Bonus, wodurch der Kaufpreis auf 37.970 Euro sinkt. (SP-X)


Mercedes EQA (2022)

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KOMMENTARE


1612Barth

09.02.2021 - 19:59 Uhr

Lese ich das richtig? Ich soll mir eine Grundausstattung für 47.000,-€ kaufen gut da gehen 9570€ weg wegen der Förderung und ich bekomme einen minimalen Rabatt., also sagen wir ich zahle 35.000,-€ wohl gemerkt ohne Extras und darf A Klasse fahren. Zudem bin ich des öfteren jetzt schon dienstlich mit einem E unterwegs, der nach WLTP 300 km schaffen soll und aktuell bei -9 Grad gerade einmal 130 km schafft. Das liegt aber am vorheizen der Akkus und dem heizen an sich. Starte ich aus der Garage statt von draußen sind es schon 50 km mehr. An den Ladesäulen zahle ich im Durchschnitt 0,40€ das lohnt sich überhaupt nicht. Zu Hause kann ich aktuell nur mit der normalen Steckdose laden, da unsere Elektrik im Haus und der Garage nicht mehr zulassen, unser Energieversorger meinte dazu das Stalin eben nur dünnen Klingeldraht in der SBZ ( für nicht, Ossis Sowjetisch besetzten Zone) verlegt hätte. Naja muss also diesbezüglich noch 4 Jahre warten dann ist unsere Straße im sozialistischen Plan des Energieversorgers vorgesehen. :) Nachdem ich alle Kosten zusammen gerechnet habe, Laden, Energie fürs vorheizen der Akkus, tatsächlicher Verbrauch eines wenig Fahrers von ca. 27KWh bei eisiger Kälte und angegebenen 12,5 KWh bei Sonne, Klima aus und 105 km/h auf der Bahn (von LKW zu LKW) war ich mit meinem Astra früher viel günstiger unterwegs. Aufgrund der vielen Halbwarheiten der Hersteller kommt für mich privat so eine E-Kiste nicht in Frage, werde täglich dienstlich genug bestraft.:) Zur Wahrheit gehört ein realistischer Durchschnittsverbrauch im Sommer und im Winter, bei normaler Nutzung der Heizung und der Klima. Diese 2 tragen sehr erheblich zum Verbrauch bei. Solange diese für den Kunden nicht ersichtlichen Reichweitenschwankungen nicht im Bordinstrument klar Angezeigt werden, wird meine Frau aufgrund Reichweitenangst nicht einsteigen. Ich schätze der Benz kommt moderat bewegt im Sommer auf realistische 350 km und im Winter werden es 250 km unter eisigen Temperaturen werden. Wenn man dann noch die Kosten für Schnellladen einrechnet entlang der Autobahnen 1€ die KWh lohnt die Fuhre nicht mehr. Also was soll ich sagen. So gerne ich Elektro fahre, Beschleunigung und Die Stille., kostenseitig vollkommen inakzeptabel. Es sei denn man wird wie ich vom Arbeitgeber und dem Gesetzgeber mit den 0,25% Geldwertevorteil vergewaltigt, da das Unternehmen jetzt als grünes Vorzeige-Objekt in den lokalen Medien gilt. Bitte in Zukunft 1 und 1 zusammen zählen, deshalb Mercedes setzen 6, da habe ich ausgerechnet von euch mehr erwartet gerade in dieser Fahrzeugklasse. Keiner braucht hier 190 PS, aber Reichweite die aus einem schlauen Energiekonzept des Fahrzeuges kommt. Von einem deutschen Hersteller erwarte ich statt PS- Meierei in seiner Klasse, Ingenieurskunst und Neues auf aller höchstem Niveau, dann zahle ich auch den Preis. Aber einfach die Dinge die es gibt zu kopieren und auf hohem Niveau mit Mercedes Chi Chi zu verpacken und zu Höchstpreisen zu verkaufen, empfinde ich als unverschämt und frech.


Sigmund Häupl

10.02.2021 - 09:49 Uhr

Der Kommentar von Hr. Barth trifft es "leider" haargenau. Elektroautos sind max. für den städtischen Bereich wirklich sinnvoll bzw. als Zweitwagen. Vorzugsweise für jene, die eine Garage ihr Eigen nennen und somit günstig laden können. Bei den derzeitigen Förderungen vielleicht noch interessant, aber grundsätzlich sind die Fahrzeuge für viele zu teuer. Die fehlende und völlig undurchsichtige Ladeinfrastruktur und Abrechnungsmodalitäten sorgen dann endgültig für Frust - Abrechnung nach Minuten, auch wenn das Fahrzeug bereits aufgeladen ist, 50KW/h die nicht wirklich zur Verfügung stehen, dadurch die Ladezeit verlängern und noch kostenintensiver sind? Und für Händler: erhöhter Beratungsaufwand zu wesentlich geringeren Margen, zahlt sich nicht mehr so richtig aus. Noch dazu, wo auch das Werkstattgeschäft größtenteils entfällt? Daher muss unter den derzeit geltenden Bedingungen sehr gut überlegt werden, eine derart teure Investition zu tätigen.


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