SsangYong Motor hat den sechsten Quartalsverlust in Folge verzeichnet. Im ersten Vierteljahr 2009 belief sich der Verlust auf 265,6 Milliarden Won (etwa 156,9 Millionen Euro), wie der unter Gläubigerschutz stehende südkoreanische Autohersteller am Mittwoch mitteilte. Die Umsatzerlöse fielen im Jahresvergleich um 66 Prozent auf fast 234 Milliarden Won. Der Absatz brach im ersten Quartal um 76 Prozent auf 6.471 Fahrzeuge ein. Vor einer Woche hatte das zentrale Bezirksgericht in Seoul berichtet, dass der kleinste der fünf südkoreanischen Autobauer nach Einschätzung einer Wirtschaftsprüfungsfirma eine Überlebenschance habe. Im April hatte SsangYong angekündigt, es plane die Entlassung von knapp 2.650 Beschäftigten und damit mehr als einem Drittel der Belegschaft. Außerdem sollen Immobilien in Firmenbesitz verkauft werden (wir berichteten). Sollten sich die Sanierungspläne aus Sicht des Gerichts jedoch als unzureichend erweisen, verliert SsangYong den Gläubigerschutz, was wiederum zur Liquidation führen würde. Die chinesische Shanghai Automotive Industry Corp. (SAIC) ist mit 51 Prozent an dem koreanischen Unternehmen beteiligt. (dpa)
Quartalsergebnis: Erneuter Dämpfer für SsangYong
Der angeschlagene Geländewagenspezialist wies im ersten Vierteljahr 2009 einen Fehlbetrag von umgerechnet 156,9 Millionen Euro aus. Die Umsatzerlöse brachen im Jahresvergleich um 66 Prozent ein.
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