Fahrzeugdaten für Infrastruktur: Mercedes sammelt Verkehrsschilder
Mercedes-Benz stellt Behörden anonymisierte Fahrzeugdaten seiner Kunden zur Verfügung. Sie sollen dabei helfen, Straßenschäden, unklare Verkehrszeichen oder Gefahrenstellen zu erkennen. Rückschlüsse auf einzelne Fahrer oder Fahrzeuge sind dem Unternehmen zufolge nicht möglich. In Baden-Württemberg nutzt das Verkehrsministerium ab sofort entsprechende Daten, um ein digitales Verkehrszeichenkataster aufzubauen. Darin werden amtliche Verkehrszeichen über alle Straßenkategorien hinweg systematisch erfasst und gepflegt. Aufwendige Begehungen und manuelle Kartierungen könnten dadurch reduziert werden.
Toyota Deutschland: Neue Pressesprecherin für Lexus
Zum 1. August 2026 verstärkt Sabine Medefindt das Presseteam von Toyota Deutschland als neue Sprecherin Lexus und Motorsport. Sie folgt auf Marieluise Mammitzsch, die innerhalb der Toyota-Organisation zur Toyota Mobility Foundation gewechselt ist. Medefindt ist seit über 25 Jahren bei Toyota Deutschland tätig und verfügt über umfassende Erfahrung in den Bereichen Marketing, Kommunikation und Produktmanagement. Ihre Laufbahn begann im Marketing- und Kommunikationsbereich der Kernmarke. In den vergangenen sechs Jahren war sie als Produktmanagerin Lexus tätig und hat die Entwicklung sowie Positionierung der Premiummarke in Deutschland maßgeblich begleitet. Für ihre neue Funktion bringt sie damit sowohl ausgeprägte Kommunikationserfahrung als auch tiefgehende Kenntnisse der Lexus-Modellpalette mit.
Renault-Sprachbedienung: Verständiger dank Gemini
Renault bringt per Over-the-Air-Update den KI-Assistenten Google Gemini in seine neueren Pkw-Modelle. Er ersetzt kostenlos das bisherige Google-Assistant-System und soll die Sprachbedienung im Auto natürlicher und leistungsfähiger machen. Voraussetzung ist das OpenR-Link-Multimediasystem mit integrierten Google-Diensten. Neben der Beantwortung allgemeiner Fragen beherrscht der Assistent auch die Steuerung bestimmter Fahrzeugfunktionen, etwa von Klimatisierung, Radio und Navigation. Bei Elektroautos lassen sich zudem Fahrzeugdaten wie die Reichweite in die Routenplanung einbeziehen.
Grünes Licht für Lkw-Ladenetz
Der Ausbau des Schnellladenetzes für Elektro-Lkw an den Autobahnen kann starten. Die Autobahn GmbH hat im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums die ersten Aufträge für Planung, Bau und Betrieb der Ladeinfrastruktur auf unbewirtschafteten Rastanlagen vergeben. Insgesamt geht es um 124 Standorte mit 836 Ladepunkten. Davon sind 447 für das Megawatt-Ladesystem MCS vorgesehen, das besonders hohe Ladeleistungen für schwere Nutzfahrzeuge ermöglichen soll. Hinzu kommen langsamere 389 CCS-Ladepunkte, wo bei längeren Standzeiten oder über Nacht geladen werden soll. Die Standorte verteilen sich nach Angaben der Autobahn GmbH über das gesamte Bundesgebiet. Die Vergabe ist in fünf Lose aufgeteilt, die jeweils rund 25 Rastanlagen umfassen. Zum Zuge kommen Eliso Voltix Truck Charging, autostrom.plus, Electric Mobility Infrastructure Deutschland/Engie Vianeo, die Bietergemeinschaft STRA-loaded sowie die Bietergemeinschaft Eon Drive & mblty. Die Vergabe der ersten Lose soll ein erster Schritt zur Schaffung eines bundesweiten Lkw-Schnellladenetzes sein. Bis 2030 sollen insgesamt 350 Standorte an bewirtschafteten und unbewirtschafteten Rastanlagen am Netz sein. Für den Aufbau stellt der Bund rund eine Milliarde Euro bereit. Für bewirtschaftete Rastanlagen ist ein weiteres Vergabeverfahren in Vorbereitung.