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Tesla zu Personalabbau: Keine 3.000 Stellen in Grünheide betroffen

16.04.2024 10:17 Uhr | Lesezeit: 2 min
Mitarbeiter der Tesla Gigafactory Berlin Brandenburg arbeiten an einer Fertigungslinie vom Typ Model Y
Der geplante Stellenabbau bei Tesla in Grünheide dürfte geringer ausfallen als zunächst angekündigt.
© Foto: picture alliance/dpa | Patrick Pleul

Der angekündigte Personalabbau bei Tesla trifft auch das einzige europäische Werk bei Berlin. Details bleiben unklar. Es sollen aber weit weniger als 3.000 Stellen betroffen sein.

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Das US-Autobauer Tesla will in seinem einzigen europäischen Werk in Grünheide bei Berlin einen Stellenabbau prüfen, wies zugleich aber Berichte über 3.000 betroffene Stellen in der Fabrik zurück. Tesla-Chef Elon Musk will angesichts der Flaute am Markt für Elektroautos und schwacher Verkäufe weltweit mehr als jede zehnte Stelle im Unternehmen streichen, wie er in einer internen E-Mail mitgeteilt hatte. "Wir sind davon überzeugt, dass nur eine effiziente und schlanke Organisation für künftige Herausforderungen gut aufgestellt ist. Unsere Erfahrung zeigt, dass dieses Vorgehen maßgeblich zu unserem Erfolg beiträgt", teilte eine Sprecherin von Tesla in Grünheide auf Anfrage am Dienstag mit. 

Zum angekündigten Stellenabbau hieß es: "Diese Maßnahme prüfen wir und werden sie für die Gigafactory Berlin-Brandenburg vor dem Hintergrund aller arbeitsrechtlichen und mitbestimmungspflichtigen Erfordernisse unter Einbeziehung des Betriebsrates verfolgen." Die in Medienberichten genannte Zahl von 3.000 betroffenen Stellen "entbehrt dabei jeder Grundlage".  Angaben, wie viele Stellen beim E-Autobauer in Grünheide betroffen sein könnten, gab es zunächst nicht. In dem Werk in Grünheide arbeiten inzwischen mehr als 12.000 Menschen. 

Zuletzt lösten Pläne von Tesla für eine Erweiterung der Fabrik Streit aus. Zudem hatte ein Anschlag auf die Stromversorgung des Autowerks für Verunsicherung gesorgt. Bei einem Besuch der Fabrik in Grünheide hatte Tesla-Chef Musk im März gesagt, dass er an Ausbauplänen festhalte. Umweltgruppen protestieren unterdessen weiter gegen den E-Autobauer: Einige Aktivisten halten seit Ende Februar ein Waldstück in der Nähe der Fabrik in Grünheide besetzt und campieren in Baumhäusern.

Tesla bekommt unter anderem den harten Preiskampf im größten Automarkt China zu spüren und lieferte im ersten Quartal weltweit mit fast 387.000 Autos überraschend weniger Fahrzeuge aus als ein Jahr zuvor. Schon davor hatten sich nach den jahrelang starken Zuwächsen bereits Zweifel am Wachstumstempo im Elektroautomarkt gemehrt.


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