Verbraucher stehen laut einer Umfrage selbstfahrenden Autos recht aufgeschlossen gegenüber, wollen aber bei Bedarf das Steuer übernehmen können. Grundsätzlich können sich 17 Prozent vorstellen, dem Computer das Fahren zu überlassen, und weitere 25 Prozent antworteten mit einem "Ja, vielleicht". Wenn man "zur Not" ins Geschehen eingreifen könnte, stiegen diese Werte auf jeweils 25 und 41 Prozent, wie eine am Dienstag veröffentlichte Studie der Beratungsfirma Ernst & Young ergab. Ganz ablehnend stehen dem autonomen Fahren dann nur noch zwölf Prozent gegenüber statt grundsätzlich 31 Prozent.
Die Akzeptanz ist auch eine Generationsfrage: Im Alter bis 45 Jahren können sich drei Viertel der Autofahrer vorstellen, ein Roboterauto zu nutzen, wenn sie auch das Steuer übernehmen könnten. Bei den über 66-Jährigen war es nur noch jeder zweite.
Als Bedenken nannten 46 Prozent ungeklärte Haftungsfragen. 58 Prozent befürchten, dass die Freude am Fahren leiden könnte. Ernst & Young ließ für die Studie 1.000 Autofahrer in Deutschland befragen. Die Autobranche und der Internet-Konzern Google arbeiten derzeit an selbstfahrenden Autos, die in einigen Jahren die Serienreife erreichen sollen. (dpa)