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Verkaufsziel gekappt: Volkswagen-Konzern mit Gewinnrückgang

Der Gewinn nach Steuern fiel in den Monaten Juli bis September im Jahresvergleich um mehr als ein Viertel auf 2,13 Milliarden Euro.
© Foto: Volkswagen

Der Volkswagen-Konzern hat im Tagesgeschäft des dritten Quartals deutlich zugelegt, muss aber Abstriche beim Nettogewinn und den Auslieferungszielen für das Gesamtjahr machen.


Datum:
28.10.2022
Autor:
dpa
Lesezeit:
2 min
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Der Gewinn nach Steuern fiel in den Monaten Juli bis September im Jahresvergleich um mehr als ein Viertel auf 2,13 Milliarden Euro, wie das Dax-Unternehmen am Freitag in Wolfsburg mitteilte. Grund war, dass Volkswagen 1,9 Milliarden Euro auf das Ende der Softwarekooperation mit der Beteiligung Argo abschreiben musste. VW und Partner Ford hatten das Roboterauto-Start-up diese Woche aufgegeben.

VW bestätigte die Jahresziele für Umsatz und Ergebnis, sieht die Auslieferungen aber nur noch auf Vorjahresniveau von 8,9 Millionen Fahrzeugen. Bisher hatte das Unternehmen einen Anstieg von fünf bis zehn Prozent angepeilt.

Im Tagesgeschäft lief es deutlich besser als im von Lieferengpässen deutlich belasteten Vorjahresquartal, der Umsatz stieg um gut 24 Prozent auf 70,7 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern, an dem VW maßgeblich seinen betrieblichen Erfolg misst, legte um rund 53 Prozent auf 4,27 Milliarden Euro zu. Damit fiel es allerdings schwächer aus als von Analysten zuvor geschätzt.

Investitionsplanungsrunde auf 2023 verschoben

Seine üblicherweise im November anstehende große Investitionsplanungsrunde verschiebt der VW-Konzern unterdessen in das kommende Jahr. Angesichts der starken Veränderungen in der Weltwirtschaft seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs hinsichtlich Inflationserwartungen, Rohstoffpreisen, Energiekosten und des allgemeinen Wirtschaftsausblicks brauche der Konzern etwas mehr Zeit, sagte Finanzchef Arno Antlitz am Freitag in einer Telefonkonferenz. "Wir haben eher lange Planungszyklen und müssen erst einen Plan erarbeiten, wie wir mit all dem umgehen. Das ist aber kein Grund zur Sorge", so der Manager. VW-Chef Oliver Blume kündigte an, dass der Konzern seine Pläne im Frühjahr des kommenden Jahres vorstellen will.

In der sogenannten Planungs- oder Budgetrunde legt der Konzern fest, wie die Investitionsmittel der kommenden fünf Jahre auf die einzelnen Bereiche des Geschäfts verteilt werden. Dabei geht es um Summen in der Größenordnung von zuletzt rund 160 Milliarden Euro. Darin enthalten ist auch die Werksbelegung mit den zu produzierenden Modellen. Mit der Investitionsplanung ist meist auch die Formulierung von Mittelfristzielen für das operative Geschäft verbunden. Im Frühjahr plant VW einen Kapitalmarkttag, um Investoren und Analysten im Detail über Strategie und Details zu informieren.

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