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VW-Fahrdienst: Moia startet demnächst in Hamburg

Mit solchen Elektro-Kleinbussen will Moia in Hamburg das Mobilitätsangebot erweitern.
© Foto: picture alliance/Christian Charisius/dpa

Mit 100 elektrisch angetriebenen Kleinbussen nimmt das Sammeltaxi des VW-Konzerns am 15. April seinen Betrieb in Hamburg auf.

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Ein Elektro-Bus als Sammeltaxi – diese Idee verfolgt der VW-Fahrdienst Moia und startet am 15. April mit 100 Fahrzeugen in Hamburg. Bis zum Ende des Jahres sollen rund 500 Moia-Kleinbusse auf den Straßen der Hansestadt unterwegs sein und einen Großteil des Stadtgebietes nördlich der Elbe abdecken, teilten die Geschäftsführer Ole Harms und Robert Henrich am Donnerstag in der Hansestadt mit.

Erste Erfahrungen hatte Moia bereits in Hannover gesammelt. Dort sind jedoch noch umgebaute benzingetriebene Transporter im Einsatz, die mittelfristig durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden sollen.

Das sechs Meter lange Elektrofahrzeug wurde auf der Basis des Transporters Crafter eigens für den Moia-Dienst entwickelt und wird bei VW in Osnabrück in Kleinserie produziert. VW lässt sich das Experiment mehrere hundert Millionen Euro kosten. "Hamburg ist unser Leuchtturmprojekt und die Vorbereitung für alle weiteren Schritte in die Zukunft", sagte Harms. Moia wolle nicht in Konkurrenz mit dem öffentlichen Nahverkehr treten, sondern ihn ergänzen. Moia hat bereits 400 Fahrer fest angestellt und will bis zum Ende des Jahres in Hamburg insgesamt rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigen.

Rund 10.000 virtuelle Haltepunkte

Moia ist weder ein Taxi noch ein Linienbus, sondern etwas dazwischen. Bis zu sechs Fahrgäste passen in ein Fahrzeug. Der Kunde, der sich zuvor die entsprechende App auf seinem Smartphone installiert hat und mit seiner Kreditkarte registriert ist, gibt seinen Fahrwunsch ein. Man wird nicht an der Haustür abgeholt, sondern muss einen von rund 10.000 virtuellen Haltepunkten im Stadtgebiet aufsuchen, der jedoch höchstens 150 Meter entfernt sein soll. Die App teilt den Fahrpreis mit sowie den nächstgelegenen Haltepunkt für ein Moia-Sammeltaxi und ein Zeitfenster. Während der Fahrt können andere Passagiere aus- und zusteigen, die eine ähnliche Strecke zurücklegen wollen.

Der Fahrpreis soll im Durchschnitt bei sechs bis sieben Euro je Fahrt liegen. Moia will an Werktagen von 5.00 Uhr morgens bis 1.00 Uhr nachts fahren, an Wochenenden oder Feiertagen durchgehend. (dpa)

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KOMMENTARE


Henry Wotton

15.03.2019 - 08:17 Uhr

Und so dann die Automobilindustrie, die uns weiland Wohlstand bescherte - und durch den Euro die letzte Dekade fast ganz Europa, Verzeihung....ich meinte natürlich die EU, durchfütterte, endlich ruiniert ist, was dann? Was haben wir denn noch an wirklich produktiver Arbeit? Schauen Sie sich doch die offizielle Staatsquote an und rechnen die ganzen staatsnahen „Industrien“ noch mit dazu, da bleibt nicht mehr viel. 15-20% der arbeitenden Bevölkerung finanzieren als Netto-Steuerzahler (merke: wer beim Staat arbeitet kann nie Netto-Steuerzahler sein) die ganze Chose und wird auf allen Ebenen bekämpft und gegängelt bis nichts mehr geht.Gibt‘s dann für alle einen netten Staatsjob und wir fahren ab und zu mit „ Idiocracy - Taxis“. Selten wurde ein Land in dem man vor 30 Jahren wirklich, und ganz in Gegensatz zu heute, gut und gerne lebte, so vorsätzlich ruiniert.


Martin Thiede

21.03.2019 - 12:00 Uhr

@ Henry Wotton: Nie wurde eine Zukunft der Erde durch eine rücksichtslose Generation so ruiniert wie die letzten dreißig Jahre. Die Zukunft der Automobilindustrie liegt in der "Dekarbonisierung", sonst schaffen wir uns alle ab! B.B. Hamburg ist bei einem Meeresspiegelanstieg um 2 Meter in großen Teilen nicht mehr bewohnbar. Also beginnen mit der Zukunft der Mobilität jetzt. Hr. Diess hat das wie @GretaThunberg begriffen.#FridaysforFuture is a peoples movement following the call from @GretaThunberg .


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