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Carwow-Studie zu Autodesign: Smart schlägt Ferrari

Carwow-Studie zu Autodesign
Smart schlägt Ferrari
Die "Gesichter" der Autos wurden mittels der fünfzig bedeutendsten Längenverhältnisse mit denen des Goldenen Schnitts verglichen.
© Foto: Carwow

Das Smart Fortwo Cabrio soll das schönste Auto des letzten Jahrzehnts sein – zumindest von vorne. Klingt komisch, ist aber so. Dem zugrunde liegt eine Auswertung, die auf mathematische Formeln setzt.

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Wenn es um das Design von Autos geht, trifft dies ganz besonders zu. Und hier müssen Fans italienischer Sportwagenbauer nun ganz tapfer sein. Denn in einer Analyse von Carwow, die aus über 600 Modellen die schönsten des letzten Jahrzehnts ermittelt hat, landet der Lamborghini Aventador nur auf Platz 445. Noch schlimmer trifft es den Ferrari 488, der lediglich Platz 557 belegt.

Wie das sein kann? Carwow setzt bei seiner Bewertung auf den Goldenen Schnitt. Dieser beschreibt ein bestimmtes Verhältnis zwischen Längen, die im Resultat besonders harmonisch wirken. Der Goldene Schnitt wird auch gerne in der Fotografie angewendet.

Anhand der Formel wollte die Neuwagenplattform nun herausfinden, welches Auto der letzten zehn Jahre dieser zeitlosen Definition von Schönheit am nächsten kommt. Hierfür wurden die "Gesichter" der Autos, also die Schweinwerfer, die Außenspiegel, die Stoßstange und der Kühlergrill, betrachtet und mittels der fünfzig bedeutendsten Längenverhältnisse mit denen des Goldenen Schnitts verglichen.

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Die (vielleicht) schönsten Autos des letzten Jahrzehnts

Das überraschende Ergebnis: Das Smart Fortwo Cabrio (Produktionsjahr: 2016) ist mit einer Übereinstimmung von stolzen 98,83 Prozent das schönste Modell im ganzen Jahrzehnt. Der VW Up (2011) und Opel Mokka X (2016) sind die Nächstplatzierten. VW ist mit dem Tiguan (2016) auf Platz sieben und dem Up GTI (2018) noch zwei weitere Male in den Top 10 vertreten. Auffällig gut schneiden auch japanische Hersteller ab: Der Toyota Corolla (2019) kommt auf den vierten, der Nissan Micra (2013) auf den fünften und der Suzuki Swift Sport (2018) auf den sechsten Platz.

Der Ford Fiesta ST landet übrigens auf dem letzten Platz. Weitere Autos auf den untersten zehn Rängen: das Mercedes-Benz GLC 63 AMG Coupé (2019), drei Audi-Modelle (A1 Sportback aus dem Jahr 2012, RS7 Sportback aus 2015 und S3 Limousine aus 2015) sowie der Ford Kuga Vignale aus 2016 und der BMW 3er Touring aus 2013.

Über Sinn und Unsinn der Studie lässt sich trefflich streiten. Für Gesprächsstoff sorgt sie auf jeden Fall – ganz im Sinne der Auftraggeber. (ah)


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