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Citroën-Händlerverband: VDC will sich für Peugeot-Partner öffnen

Citroën-Händlerverband
VDC will sich für Peugeot-Partner öffnen
Der Citroën-Händlerverband will künftig auch die Interessen der Peugeot-Autohäuser vertreten.
© Foto: Y-SiTE_Alibek Kaesler

Seit Anfang des Jahres lässt Peugeot Deutschland die Gespräche mit der Spitze des Peugeot Partnerverbandes ruhen. Jetzt will der Citroën-Händlerverband auf die Peugeot-Betriebe zugehen, um deren Interessen zu vertreten.

Von Doris Plate/AUTOHAUS

Der Verband der deutschen Citroën und DS Vertragspartner (VDC) will sich auch für Peugeot-Partner öffnen und somit auch deren Interessen vertreten. Darüber hat der Verband am Wochenende seine Mitglieder in einer E-Mail, die AUTOHAUS vorliegt, informiert. Ziel ist die Bündelung der Kräfte der drei Marken in einem neuen Verband. Es soll aber gewährleistet werden, dass jede Marke auch zukünftig ihre operativen Themen exklusiv bespricht und die Arbeitskreise autark besetzt sind.

VDC-Geschäftsführer Marc Voss betonte auf Anfrage von AUTOHAUS, dass es kein PSA-Konzernhändlerverband werden soll. Die Planung beziehe sich lediglich auf eine Zusammenarbeit bei den französischen Marken, Opel sei davon nicht berührt.

Um die Peugeot-Partner in den Verband einbeziehen zu können, müssen allerdings die Strukturen und die Satzung des VDC angepasst werden. In den kommenden Wochen werde man die entsprechenden Papiere erarbeiten und den Mitgliedern zusenden, erläuterte Voss. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 29. und 30. November soll das neue Konstrukt dann mit den Mitgliedern des VDC diskutiert und abgestimmt werden. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Mitgliederversammlung will sich der VDC direkt vor Ort den Peugeot-Partnern öffnen, die auch zur Jahreshauptversammlung eingeladen werden. Da ohnehin turnusmäßig Neuwahlen anstehen, könnte dann auch das Personal für die neue Struktur gewählt werden. 

Vertrauen gestört

Hintergrund für diese Initiative ist der Abbruch der Gespräche zwischen Peugeot Deutschland und dem Verband der Peugeot-Partner Deutschlands (VPPD) Anfang des Jahres. Peugeot Deutschland-Chef Steffen Raschig hatte mitgeteilt, dass das Vertrauen in den Vorstandsvorsitzenden des VPPD Albert Schwinn und seinen Geschäftsführer Herbert Kirst gestört sei. Raschig betonte aber, dass ihm der Dialog mit den Vertragspartnern ungeachtet der Verbandsarbeit wichtig sei.

Parallel dazu waren schon Ende letzten Jahres zahlreiche Peugeot-Händler aus dem VPPD ausgetreten, weil sie mit der Arbeit ihres Verbandes unzufrieden waren. Sie schlossen sich in einer Interessengemeinschaft der Peugeot-Partner zusammen, zu der mittlerweile 75 der insgesamt 145 deutschen Händler der Löwenmarke gehören. Einer der Hauptinitiatoren dieses Kreises ist der Peugeot-, Citroën und Opel-Händler Peter Gerards von der Ruhrdeich-Gruppe. Vertreter der Interessengemeinschaft haben in den letzten Wochen Gespräche mit dem VCD geführt, die in der jetzt bekannt gewordenen Initiative zur Öffnung des Verbandes für Peugeot-Händler mündeten.

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