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Corona-Krise: Renault gibt Maßnahmen bis auf Widerruf bekannt

Corona-Krise
Renault gibt Maßnahmen bis auf Widerruf bekannt
Weil Renault die Produktion einschränkt, werden auch die Vorführwagen- und Lagerwagenhaltungsverpflichtungen für den Handel vorerst ausgesetzt.
© Foto: picture alliance / FrankHoermann/SVEN SIMON
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Renault Deutschland setzt ab März die Ziele bis auf Weiteres aus und bonifiziert das erreichte Ist-Volumen entsprechend einer 100-Prozent-Zielerreichung. Und es gibt noch weitere Hilfen für den Handel.

Während andere Hersteller sich derzeit nur zu Unterstützungsmaßnahmen für den Handel für März und April äußern, hat Renault Deutschland bereits Maßnahmen bekannt gegeben, die bis auf Widerruf gelten. Ab März setzt der Importeur die Ziele bis auf Weiteres aus und bonifiziert das erreichte Ist-Volumen entsprechend einer hundertprozentigen Zielerreichung: "Diese Regel gilt bis auf Widerruf und Rückkehr zu einer normalen Situation", wie Renault Deutschland am Freitag auf Anfrage von AUTOHAUS mitteilte.

Alle Abschlagszahlungen werden um 60 Tage verschoben. Die zinsfreie Zeit wird pauschal auf 120 Tage verlängert. Zudem werden längere Finanzierungszeiten für Neu- und Gebrauchtwagen ebenso wie für Vorführwagen gewährt.

Lagerhaltungspflichten ausgesetzt

Weil Renault die Produktion einschränkt, werden auch die Vorführwagen- und Lagerwagenhaltungsverpflichtungen für den Handel bis auf Weiteres ausgesetzt. Wenn wieder "normale Verhältnisse" eintreten, müssen die Bestände wieder auf das vertragliche Niveau aufgefüllt werden.

Für Unterstützungszahlungen sieht Renault Deutschland derzeit aber noch keine akute Notwendigkeit. "Wir verfolgen die Liquidität unserer Partner mit hoher Aufmerksamkeit und sind im starken Austausch auf allen Ebenen. Dazu haben wir eine klare und präzise Methodik entwickelt, die wir unseren Partnern zur Verfügung gestellt haben und die diese bei Bedarf mit unseren Betriebsberatern umsetzen können", heißt es aus Köln. Der Importeur arbeite sehr eng mit dem Händlerverband zusammen und stehe in ständigem Kontakt. "In solchen Zeiten ist dies wichtiger denn je", so der Sprecher. (dp)


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