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Elektroquote: Opel zeigt sich gesprächsbereit

Elektroquote
Opel zeigt sich gesprächsbereit
Opel ist zuversichtlich, gemeinsam mit dem Handel eine "tragfähige und gute Lösung für alle Seiten gemeinsam mit dem Handel zu entwickeln".
© Foto: Opel
Zum Themenspecial Elektromobilität

Im Streit um die Umsetzung der CO2-Ziele im Handel will der Hersteller gemeinsam mit dem VDOH eine tragfähige und gute Lösung erarbeiten.

Von Doris Plate/AUTOHAUS

Opel zeigt sich gesprächsbereit im Streit um die Umsetzung der CO2-Ziele im Handel. Als Reaktion auf die vom VDOH vorgetragenen Bedenken zu den Vorschlägen für die Vertriebsrichtlinie 2020, bei Opel "Commercial Policy" genannt, hat sich der Hersteller zu Wort gemeldet: "Die strengen CO2-Ziele der EU sind eine große Herausforderung für die gesamte Automobilbranche. Die Einhaltung der CO2-Ziele fordert uns als Hersteller aber auch unsere Händler. Deshalb befinden wir uns in engen und vertraulichen Gesprächen mit dem VDOH, die derzeit noch laufen. Diese Gespräche werden wir im guten Geist der vergangenen Monate fortsetzen. Wir sind zuversichtlich, eine tragfähige und gute Lösung für alle Seiten gemeinsam mit dem Handel zu entwickeln", teilte ein Sprecher mit.

Damit reagiert der Hersteller auf die Sorgen der Händler bezüglich der derzeit veröffentlichten Vorschläge zur "Commercial Policy 2020". Die Rüsselsheimer wollten den Händlern darin vom CO2-Ausstoß abhängige Monatsziele vorgeben. Außerdem sollte jeder Händler verpflichtet werden, acht Prozent seines Monatsziels mit Elektrofahrzeugen zu erfüllen, zirka drei Prozent Corsa-e und fünf Prozent Grandland Hybrid. Erfüllt der Händler diese Vorgaben nicht, erhält er keinen Qualitätsbonus (wir berichteten).

Nach Meinung der Händler ist die Elektroquote angesichts der fehlenden Nachfrage derzeit nicht zu erreichen. Schon gar nicht bei der vorgesehenen Preisgestaltung für Corsa-e und Grandland PHEV, die nach ihrer Meinung nicht marktgerecht ist. Der VDOH hatte in einem Rundschreiben, das AUTOHAUS vorliegt, die vorgeschlagene Regelung als "existenzgefährdend" bezeichnet. Nun scheint eine Lösung des Konflikts in Sicht zu sein.

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