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Fahrzeugbestand in Deutschland: Über eine Million Kfz mehr

Fahrzeugbestand in Deutschland
Über eine Million Kfz mehr
Es wird immer voller auf Deutschlands Straßen.
© Foto: picture alliance / Franziska Kraufmann/dpa

Es wird immer voller auf Deutschlands Straßen. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Pkw, Lkw und Krafträder noch einmal siebenstellig gewachsen.

In Deutschland sind immer mehr Fahrzeuge unterwegs. Im Jahr 2017 hat sich der Bestand um 1,1 Millionen auf 63,7 Millionen Pkw, Lkw, Anhänger und Krafträder erhöht. Der prozentuale Anstieg gegenüber dem Vorjahr betrug 1,7 Prozent, so am Montag veröffentlichte Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes.

Die größte Fahrzeugklasse zum 1. Januar 2018 waren erneut die Pkw mit 46,47 Millionen Einheiten und einem Plus von 1,5 Prozent. Am häufigsten vertreten waren die Marken VW mit 21,5 Prozent, Opel mit 9,8 Prozent und Mercedes-Benz mit 9,4 Prozent. Dahinter rangierten Ford, Audi und BMW.

Als stärksten Importeur machten die Statistiker Skoda mit einem Anteil von 4,4 Prozent an der Pkw-Flotte aus. Renault büßte zum Vorjahr 0,9 Prozent ein und erreichte 3,9 Prozent. Die drittplatzierte Marke Toyota verbesserte ihren Anteil leicht auf 2,8 Prozent (plus 0,1 Prozent).

Beliebteste Fahrzeugklasse ist nach wie vor das Kompaktsegment mit 25,9 Prozent. 2017 legte das Segment um 0,5 Prozent zu. Es folgten die Kleinwagen (19,2 Prozent / plus 0,2 Prozent) und die Mittelklasse (14,5 Prozent / minus 2,9 Prozent). Geländewagen und Wohnmobile wiesen mit jeweils plus 8,2 Prozent eine hohe Steigerungsrate auf.

Am häufigsten tankten die Pkw Benzin, mit einem Anteil von 65,5 Prozent. Diesel kam auf 32,8 Prozent. In beiden Fällen legten die Quoten zu, 1,6 Prozent bei Benzin, 0,9 Prozent bei Diesel. Erhebliche Steigerungen gab es bei Elektroautos, deren Bestand um 58 Prozent auf 53.861 Exemplare wuchs. Die Zahl der Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge erhöhte sich um 111,8 Prozent auf 44.419 Einheiten.

Die Anzahl der Pkw mit der derzeit besten Emissionsklasse Euro 6 erreichte 9,32 Millionen Einheiten,  51,8 Prozent mehr als im Jahr davor. Ihr Anteil stieg damit auf 20 Prozent. Das Gros der Fahrzeuge war jedoch weiterhin den Euro-Klassen 5 und 4 zuzuordnen, die 28,2 Prozent bzw. 30,8 Prozent ausmachten.

Fahrzeugalter steigt weiter

Das durchschnittliche Alter der am 1. Januar in Deutschland zugelassenen Pkw betrug 9,4 Jahre. Im Vorjahr lag der Wert bei 9,3 Jahren. 89,3 Prozent der Autos waren auf Privatpersonen angemeldet (plus 1,3 Prozent). Der Anteil der gewerblichen Halter stieg um drei Prozent. Der Kfz-Handel konnte einen Zuwachs von plus 2,9 Prozent auf 463.379 Einheiten aufweisen. Für die Vermietung waren 238.122 Fahrzeuge zugelassen. Hier belief sich der Anstieg auf 6,3 Prozent.

674.978 Pkw (1,5 Prozent / plus 12,2 Prozent) waren zum Stuchtag älter als 30 Jahre. 477.386 Kfz und Kfz-Anhänger trugen ein Historienkennzeichen (plus 10,9 Prozent). Außerdem waren 2,35 Millionen Saisonkennzeichen vergeben (plus 2,8 Prozent). 63.518 Fahrzeuge hatten ein Elektrokennzeichen.

Hinzu kamen 5,6 Millionen Lkw, Busse und Transporter – das entsprach einem Zuwachs von drei Prozent. Der Bestand an Krafträdern erhöhte sich auf rund 4,4 Millionen. (rp/sp-x)

Weitere Details finden Sie in der Pdf-Datei zum Download!


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