Auf dem Gebrauchtwagen-Markt gibt es einen neuen Wonnemonat: Juli. Denn wie der neue AUTOHAUS pulsSchlag ausweist, sind die Standtage im vergangenen Monat auf nur noch 88 Tage gesunken. Im Vergleich mit den Vormonaten war das ein deutlicher Schritt nach vorn. Allein im Juni dauerte der Verkauf eines Gebrauchten noch drei Tage länger, im Juli 2012 waren es sogar noch ganze neun Tage mehr. Damit näherten sich die Standzeiten mittlerweile sogar wieder den Bestwerten vom Spätsommer 2011 an.
Im Vormonatsvergleich mussten nur die Händler zweier Marken längere Standzeiten hinnehmen: Die Opel- (plus zehn Tage) sowie die Audi-Händler (plus vier Tage). Am deutlichsten verbesserten sich die Volkswagen- (minus 15 Tage) und die Ford-Händler (minus elf Tage). Im Vergleich zum Vorjahr konnten vor allem die Fiat- (minus 28 Tage), die Volkswagen- (minus 27 Tage) sowie die Audi-Händler (minus 17 Tage) ihre Standzeiten verkürzen. Ein Plus gab es nur bei den Opel-Händlern (plus sechs Tage) sowie den Mercedes-Vertretern (plus drei Tage) sowie den Händlern der französischen Marken (plus zwei Tage).
Entsprechend der allgemeinen Standzeiten-Entwicklung zeigen sich die befragten Gebrauchtwagen-Händler bei der Erhebung zufrieden. 55 Prozent und somit mehr als die Hälfte waren mit dem Gebrauchtwagen-Verkauf zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Im Vorjahr lag dieser Anteil mit 46 Prozent noch deutlich unter dem aktuellen Wert. (jko)
Weitere Details sowie viele Charts finden Sie im aktuellen AUTOHAUS pulsSchlag 8/2013, der in Kooperation mit puls Marktforschung und Santander erscheint! (jko)