Mit knapp 525.000 Besitzumschreibungen hat sich im Februar 2011 der positive Trend im Gebrauchtwagengeschäft fortgesetzt. Wie der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) am Mittwoch in Bonn mitteilte, lagen die Besitzumschreibungen im Februar um 26,7 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats. Insgesamt sei die Zahl der Besitzumschreibungen in den ersten beiden Monaten dieses Jahres um 21,8 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gewachsen.
Bei den Neufahrzeugen war ebenfalls ein Wachstum zu spüren, jedoch nicht in dem Maße, wie bei den Gebrauchtwagen. So stiegen die Verkaufszahlen gegenüber 2010 um 15,2 Prozent im Februar und um 15,8 Prozent in den ersten beiden Monaten dieses Jahres.
Deutlich niedrigere Standtage
Auch die Standzeiten der Gebrauchten im Handel seien mit durchschnittlich 91 Tagen nach wie vor auf einem akzeptablen Niveau, sagte ein ZDK-Sprecher. Das sei ein Zeichen dafür, dass das Geschäft mit den Gebrauchten neuen Schwung bekommen habe. Im Jahr zuvor hatte die durchschnittliche Standzeit im Januar noch bei 110 Tagen gelegen.
Insgesamt bestätige die Marktentwicklung die Prognose des ZDK, dass es im Jahr 2011 sowohl von privater als auch von gewerblicher Seite positive Impulse für alle drei Geschäftsbereiche (Neuwagen, Gebrauchtwagen, Aftersales) des Kfz-Gewerbes geben werde, so der Sprecher. (sen)