Hohe Strafe für niedrige Tachostände: 100 Monate Gefängnis, drei Jahre Überwachung, über 4 Millionen Dollar Strafzahlung. Das droht nun einem 43-jährigen Privatmann und Hobby-Gebrauchtwagenhändler, der regelmäßig bei Gebrauchtwagen die Tachostände manipuliert hat und diese Fahrzeuge dann an Händler verkauft hat.
Der Richter hatte bei der Urteilsbegründung auch die Gefahren von Fahrzeugen mit manipulierten Tachoständen betont. Zudem seien Privatpersonen, Händler und Versicherungsunternehmen durch dieses Vorgehen geschädigt worden, berichtet das Online-Portal thereporteronline.com.
Der Betrug habe in den Jahren 2002 bis 2005 stattgefunden, die Verhaftung erfolgte 2009. Die meisten Fahrzeuge wurden über B2B-Handelsplattformen direkt an Händler verkauft. Auch amerikanische Auktionshäuser wurden so von dem Privatmann betrogen.
Zwei Komplizen wurden ebenfalls verhaftet, ein dritter befinde sich noch auf der Flucht. (red)