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Interesse an alternativen Antrieben wächst: Der Hybrid-Hype

Interesse an alternativen Antrieben wächst
Der Hybrid-Hype
Toyota, Hybrid
Autos mit Hybridantrieb erfreuen sich bei deutschen Autokunden wachsender Beliebtheit.
© Foto: Toyota
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Noch vor wenigen Jahren waren die deutschen Autofahrer vor allem Diesel-Fans. Doch mittlerweile liegt der Hybridantrieb in der Gunst der Autokäufer deutlich vor dem Selbstzünder.

Seit Jahren zeichnet sich bei deutschen Autofahrern ein wachsender Zuspruch für alternative Antriebe ab. Laut einer neuen Umfrage der Targobank Autobank stehen Hybridantriebe mittlerweile sogar deutlich höher in der Gunst der Autokäufer als der Diesel. Zugleich zeigt sich in der Erhebung eine wachsende und sogar deutliche Mehrheit für ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen.

Unter den über 1.000 befragten Autofahrern gaben 23 Prozent an, beim nächsten Autokauf ein Fahrzeug mit Hybridantrieb zu favorisieren. Ein Jahr zuvor lag hier der Zuspruch noch bei 17 Prozent. Als grundsätzlich guten Kompromiss aus geringer Umweltbelastung und Reichweite wird der Hybridantrieb von sogar 73 Prozent der Befragten bewertet. Weiterhin am häufigsten als erste Wahl wurde dennoch der Benzinantrieb genannt, dessen Zuspruch sich allerdings von 43 auf 29 Prozent verringert hat. Parallel ist auch das Interesse am Diesel weiter von 17 auf 14 Prozent gesunken.

Autos mit Wasserstoffantrieb sind indes von zwei auf sechs Prozent in der Gunst gestiegen, bei batterieelektrischen Fahrzeugen ohne Verbrenner steigt der Zuspruch von sechs auf acht Prozent. Mit 37 Prozent gab mehr als ein Drittel der Befragten an, den Umstieg auf ein Auto mit alternativem Antrieb zu planen.

61 Prozent sind von E-Scootern genervt

Als alternatives Fortbewegungsmittel haben elektrische Tretroller bislang wenig Anklang bei Autofahrern gefunden. Rund 90 Prozent gaben in der Umfrage an, noch nie auf einem solchen Fahrzeug gestanden zu haben, nur zwei Prozent nutzen diese öfter. Für 77 Prozent gelten diese sogar als gefährlich, störend für das Stadtbild (67 Prozent) sowie grundsätzlich nervig (61 Prozent).

Außerdem wurde gefragt, wie Autofahrer zu Tempolimits stehen. Obwohl die generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen derzeit politisch nicht durchsetzbar ist, hat sich eine deutliche und deutlich gewachsene Mehrheit dafür ausgesprochen: Wollten 2019 noch 57 Prozent ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen, stieg der Wert in diesem Jahr auf 62 Prozent. Sogar 77 Prozent befürworten höhere Bußgelder für Temposünder. Bei der Reduzierung des innerstädtischen Tempolimits auf 30 km/h sind hingegen die Gegner in der Mehrzahl: 41 Prozent waren dafür, 58 dagegen. (SP-X)

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