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ADAC-Auswertung: Kraftstoffpreise schwanken im Tagesverlauf weniger

Zapfpistole an einer Tankstelle
© Foto: picture alliance / pressefoto_korb | Micha Korb

Wer morgens tankt, zahlt drauf. Diese Faustregel gilt auch 2023, wie eine aktuelle Auswertung des ADAC zeigt. Die Preise variierten zwar nicht mehr so stark wie 2022, doch wer zum richtigen Zeitpunkt tankt, spart ein paar Euro.


Datum:
15.06.2023
Autor:
dpa
Lesezeit:
3 min
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Die Preise an den Tankstellen schwanken nicht mehr so stark. Bei Super E10 lagen im Mai im Schnitt 8,1 Cent zwischen dem Tageshoch am Morgen und dem Tagestief am Abend, wie der ADAC am Donnerstag mitteilte. Bei Diesel waren es 8,9 Cent. Das macht beim Tanken zwar schnell ein paar Euro Unterschied, vor einem Jahr war die Differenz allerdings noch weitaus höher. Damals lagen bei Diesel gut 16 Cent, bei E10 rund zehn Cent zwischen Tageshoch und Tagestief.

In der Regel am billigsten tankte es sich laut ADAC zwischen 21.00 und 22.00 Uhr, dann sind sowohl Diesel als auch E10 fast vier Cent billiger als im Tagesschnitt. Auch kurz vor 19.00 Uhr waren die Preise gut drei Cent unterdurchschnittlich. Wer vor 11.00 Uhr tankt, muss dagegen durchweg mehr als den Tagesschnitt bezahlen. Am teuersten ist der Kraftstoff um 7.00 Uhr morgens. Dann liegt E10 gut vier, Diesel sogar fünf Cent über dem Tagesdurchschnitt.

Tipp: Preistief am Abend nutzen

In der Regel springt der Spritpreis am Morgen steil nach oben und bewegt sich dann bis zum späten Abend in einer Wellenbewegung nach unten. Ab 17.00 Uhr ist es meist relativ billig, ab 22.00 Uhr geht es dann wieder aufwärts. Der ADAC rät, nach Möglichkeit das Preistief am Abend zu nutzen.

"Im vergangenen Jahr hatten wir völlig andere Rahmenbedingungen bei der Preisbildung der Kraftstoffe", erklärte ADAC-Kraftstoffmarktexperte Jürgen Albrecht, warum die Schwankungen damals stärker waren. "Die Sondersituation am Kraftstoff- und Rohölmarkt im letzten Jahr hat auch das Ausmaß der täglichen Preisdifferenzen beeinflusst. Das hat sich mittlerweile wieder dem vorherigen Stand angenähert."

Der ADAC erhebt die täglichen Schwankungen seit 2015 immer im Mai. In dieser Zeit waren sie fünf Mal höher und drei Mal niedriger als dieses Jahr.

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