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Studien: Tiefstand bei Straßen-Investitionen

29.07.2013 08:53 Uhr
Die Investitionen in das deutsche Straßennetz haben einer Studie zufolge einen neuen Tiefstand erreicht.
© Foto: euroluftbild.de/Imago

Laut einer Untersuchung des Lobby-Verbandes "Pro Mobilität" lagen die Investitionen in das deutsche Straßennetz 2011 real 20 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2000.

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Die Investitionen in das deutsche Straßennetz haben einer Studie zufolge einen neuen Tiefstand erreicht. Sie hätten 2011 real - also unter Berücksichtigung von Baupreissteigerungen - 20 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2000 gelegen, berichtete die "Wirtschaftswoche" am Samstag unter Berufung auf eine Untersuchung des Lobby-Verbandes "Pro Mobilität".

Nach Angaben des Verbandes, dem Unternehmen der Verkehrswirtschaft und Automobilclubs angehören, gibt Deutschland auch weniger Geld für Erhalt und Neubau von Straßen aus als andere Staaten. 2011 seien es pro Kopf 142 Euro gewesen, im Durchschnitt der europäischen Nachbarländer 226 Euro.

Eine Studie im Auftrag der Grünen kommt der Zeitung zufolge zu dem Schluss, dass Fernstraßen in Deutschland vor allem in verkehrsarmen Gegenden oft überdimensioniert und zu teuer gebaut werden. Dem Bau von Autobahnen und Bundesstraßen lägen oft überzogene Annahmen und Prognosen zugrunde. Als Beispiele wurden die A 38 (Göttingen-Halle) und die Ostseeautobahn A 20 genannt. Außerdem liegen die Ausgaben laut Studie bis zu 20 Prozent über den anfangs kalkulierten Kosten. Milliarden Euro seien so vergeudet worden, das gehe zulasten des dringend notwendigen Erhalts von Straßen und Brücken.

Großteil der Autobahnen hat nur zwei Spuren je Richtung

Autobahnen sind ein wichtiges Rückgrat für den Verkehr in Deutschland. Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums machen sie nur sechs Prozent des gesamten Straßennetzes aus. Über sie rollt allerdings etwa ein Drittel der Fahrleistungen. Der Großteil der insgesamt gut 12.800 Kilometer langen Autobahnen - mehr als 8.900 Kilometer - hat nur zwei Fahrspuren je Richtung. Drei Fahrspuren je Richtung haben rund 3.000 Kilometer. Vier oder mehr Spuren gibt es auf 65 Autobahnkilometern - überwiegend in Hessen und Bayern. (dpa)

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KOMMENTARE

Dieter M. Hölzel

29.07.2013 - 11:05 Uhr

Höchststand bei den Steuereinnahmen, besonders aus Kfz. und Mineralöl,was erzählt uns die Politik da für Märchen.


Chrissie

30.07.2013 - 10:43 Uhr

Ist doch logisch. Wo soll das Geld auch herkommen, wenn wir es Massenweise an andere Staaten geben ?!?


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