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Wahlkampf: Ramsauer möchte Verkehrsminister bleiben

22.05.2013 10:09 Uhr
Peter Ramsauer
Peter Ramsauer: "Gerne bereit, das Amt des Verkehrsministers weiter auszuüben"
© Foto: Daimler

Der CSU-Politiker hat eine Reihe von Dingen angestoßen, die weit über die jetzige Wahlperiode hinausreichen. Gerne würde er auch noch eine Pkw-Maut für Autofahrer einführen.

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Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) würde nach der Bundestagswahl im September gern im Amt bleiben. "Ich habe eine Reihe von Dingen angestoßen, die weit über die jetzige Wahlperiode hinausreichen", sagte der CSU-Politiker der "Mittelbayerischen Zeitung". "Allein daraus folgt, dass ich gerne bereit bin, das Amt des Verkehrsministers weiter auszuüben."

Dann würde er auch gern eine Maut für Autofahrer einführen. "Ich denke, dass in der nächsten Koalitionsvereinbarung entweder eine neue Art der Nutzerfinanzierung, Stichwort Maut, stehen muss. Oder aber die nächste Koalition verpflichtet sich, jedes Jahr mehr Milliarden in Infrastrukturprojekte zu investieren als zurzeit."

Dem Radiosender hr-info sagte Ramsauer: "Wenn sich die Koalitionspartner auf eine Vignette einigen sollten, dann dauert die Umsetzung, bis die erste Vignette auf der Windschutzscheibe klebt, zwei bis drei Jahre." Eine Vignette wie in der Schweiz sei das aus seiner Sicht sinnvollste Model. "Die Kasse klingelt am schnellsten", betonte er. Ziel sei es, auch ausländische Autofahrer an den Kosten der Verkehrsinfrastruktur zu beteiligen. (dpa)

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KOMMENTARE

Gerdi Hellmann

22.05.2013 - 11:10 Uhr

Eine kostenlose Vignette für die Autofahrer mit Kfz-Steuerbescheid! Beigelegt sukzessive dem Steuerbescheid. Das kann keine zwei- bis drei Jahre dauern? Und alle anderen zahlen 36 Euro im Jahr?


Michael Kühn

22.05.2013 - 11:27 Uhr

Aha, - Herr Ramsauer wäre also bereit, weiterhin im Amt zu bleiben. - Und wie schaut es mit der Bereitschaft des Volks sowie der Autofahrer aus, ihn weitere Jahre "ertragen" zu müssen??? - Ärgerlich ist für mich die Tatsache, dass mir niemand anderes einfällt, der es besser machen könnte... - Ein höchst "abgefahrener" Gedanke meinerseits: Wie wäre es z.B. wenn dieser "Job" öffentlich für jederman ausgeschrieben werden würde und mit einer Art "Probezeit" u. "Einarbeitungszeit" parteiunabhängigen Personen zugänglich wäre? Sogenannte "Quer/Freidenker" mit "Dampfhammer-Menthalität" ohne Parteiklüngelkram im Genick könnten neue Impulse freisetzen... - Dieser Gedanke müßte noch genau auf die Durchführbarkeit hin geprüft werden, um ein "Abwürgen" von guten Ideen im Vorfeld zu verhindern... - Für mich ist die bisherige politische "Auswahlmöglichkeit" geradezu eine Wahl zwischen "Pest + Cholera".


faircar

22.05.2013 - 17:18 Uhr

Der Mann opfert sich auf...schluchtz...meine Stimme ist Dir nicht gewiss!!Einen Trost haben Wir Dummen doch diese Einnahmen sind nicht Zweckgebundenalso können doch noch die Diäten erhöht werden !!! Na Prima weiter so !!


Albert Vetterl

22.05.2013 - 17:58 Uhr

Was hat dieser Minister für eine Bilanz vorzuweisen?Flughafen Berlin.Autofahren mit Maut weiter verteuern.Wechselkennzeichen ha ha ha .Bahnhof Stuttgart?und und und. Jeder Unternehmer müsste seinen Laden zumachen wenn er so einen Bilanz vorweisen müsste. Armes Deutschland.


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