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8. AUTOHAUS-Schadenforum: Wieder volles Haus und eine Menge Branchen-Zündstoff in Potsdam

Rund 600 Teilnehmer werden zur achten Auflage des AUTOHAUS-Schadenforums am 29. und 30. Oktober in Potsdam erwartet.
© Foto: ©Ralph Olma

Rund 600 Teilnehmer werden am 29. und 30. Oktober das 8. AUTOHAUS-Schadenforum besuchen. Sie erwartet einmal mehr ein Top-Kongress mit allen aktuellen Brandthemen des gesamten Schaden-, Werkstätten-, Flotten- und Versicherungsmarktes. Motto der diesjährigen Veranstaltung: eCall, HU, Hightech, Schadennetze und FLI: Scheideweg oder neue Chancen für die Branche?


Datum:
14.09.2012
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Das 8. AUTOHAUS-Schadenforum greift am 29. und 30. Oktober 2012 im Kongresshotel Dorint Sanssouci in Potsdam gemeinsam mit den Top-Fachleuten der Branche einmal mehr alle aktuellen Entwicklungen im Unfallschadenmarkt auf. Neben den Vorträgen und der Podiumsdiskussion bietet zudem die umfassende Fachausstellung – in diesem Jahr mit rund 60 marktführenden Dienstleistern der Automobil-, Schaden- und Versicherungsbranche – wie gewohnt interdisziplinär breit gefächerte Informationen und eine Plattform für den Ideen- bzw. Erfahrungsaustausch sowie zur Kontaktpflege. 

Das vielfältige Themenspektrum, welches in diesem Rahmen abgedeckt wird – ergänzt um praktische Vorführungen – zählt zweifellos zu den Highlights dieses Schadenkongresses und auch des kompletten Jahres.

Achtes Rekordjahr in Folge

Zudem werden in diesem Jahr rund 600 Teilnehmer in Potsdam erwartet. Für die AUTOHAUS-Akademie und den AUTOHAUS-SchadenBusiness-Chef Walter K. Pfauntsch, den Ideengeber und fachlichen Organisator der Veranstaltung, kündigt sich damit – bei nochmals gesteigerten Kapazitäten – gleichzeitig das achte Rekordjahr in Folge an. In diesem Jahr wird sich der Branchentreff erneut der gesamten Breite des Schaden-, Werkstätten-, Flotten- und Versicherungsmarktes widmen. Mit ein wichtiges Thema werden Kfz-Sachverständige und Prüfingenieure sowie die technische Fahrzeugüberwachung sein.

Programm und Anmeldemöglichkeit

Das komplette Programm, eine Übersicht zu sämtlichen Referenten und Fachausstellern der Veranstaltung sowie alle für eine Online-Anmeldung erforderlichen Daten und die Buchungsmöglichkeiten in den Partner-Hotels des Dorint (welches aktuell über keine freien Zimmer mehr verfügt) finden Sie im Internet unter 
http://www.autohaus.de/8-autohaus-schadenforum-2012-1102717.html 
und in der kommenden Magazin-Ausgabe von AUTOHAUS-SchadenBusiness, die am 24. September erscheint, auf den Seiten 37 bis 44.

Thematischer Zündstoff

Das Motto der diesjährigen Veranstaltung zeigt, wie viel "Sprengstoff" derzeit im gesamten Markt liegt: "eCall, HU, Hightech, Schadennetze und FLI: Scheideweg oder neue Chancen für die Branche?"

eCall – Chancen und Risiken

Denn das Reparatur-, Gutachten- und Prüfgeschäft rund ums Automobil und den Unfallschaden ist umkämpfter denn je. Die Einführung des Notrufsystems eCall steht vor der Tür und treibt Versicherungen, Automobil-Clubs, freien Werkstätten und dem freien Aftermarket Schweißperlen auf die Stirn: Sie alle sehen die latente Gefahr, dass Hersteller via Telematikvernetzung auch andere lukrative "Calls" für sich nutzen und ganze Marktsegmente abschotten könnten.

High-Tech und E-Mobility

Daneben führen neue Werkstoffe und komplexe Fügetechniken zum anspruchsvollen Ersatz immer größerer Bauteile, Hightech-Windschutzscheiben bedingen nach dem Tausch einen teils hohen Kalibrierungsaufwand von Assistenzsystemen und Radarkomponenten und sogar Fahrwerks-Neuvermessungen. Selbst der vermeintlich "profane" Lack soll künftig zum Bestandteil neuer "Funktionsoberflächen" werden, welche man nicht zuletzt zur Energieversorgung von E-Fahrzeugen benötigt. 

Zugleich befasst sich die Branche mit katastrophalen Ausuferungen bei der technischen Fahrzeugüberwachung, kämpft gegen internationale Werkstattnetze sowie Reparaturketten – und kappelt sich gegenseitig beim Thema Schadenmanagement.

Höherqualifikation von Kfz-SV

Im Sachverständigenwesen dagegen dringt Prof. Dr. Bäumler, Deutschlands Vorzeige Unfallanalytiker und erster Vorsitzender des Münchner Arbeitskreises für Straßenfahrzeuge (MAS), mit Nachdruck auf eine endgültige Lösung beim Sachverständigen-Berufsbild und auf eine deutliche Höherqualifikation von Kfz-SV. Erste sichtbare Erfolge kann Bäumler auf politischer Ebene vorweisen, nachdem er im Januar 2012 das Thema bereits beim 50. Deutschen Verkehrsgerichtstag in Goslar einbringen und eine bemerkenswerte Resolution erwirken konnte.

Wie verändern Assistenzsysteme die Instandsetzung?

Nach der Kongresseröffnung durch die beiden Moderatoren, AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Hannes Brachat und AUTOHAUS-Schadenmedien-Chefredakteur Walter K. Pfauntsch, geht es sogleich mit den neuen technischen Herausforderungen los: Frank Leimbach, Geschäftsführer des KTI und Bereichsleiter Dekra Technology Center, wird exklusiv den Einfluss von neuen Fahrerassistenzsystemen auf die Unfallreparatur vorstellen. Er betrachtet dabei nicht nur die zusätzlich entstehenden Instandsetzungskosten, sondern wird auch einen Kriterienkatalog notwendiger Anforderungen für die Reparatur aufstellen. 

Schadenumfang exakt feststellen und bewerten!

Was insgesamt auf die Betriebe noch zukommen wird, behandelt anschließend Dr.-Ing. Holger Enge, Leiter der wissenschaftlichen Redaktion bei Presse + PR Pfauntsch. Konkret: Die "Herausforderungen der aktuellen und künftigen Fahrzeugtechnik bei der Instandsetzung von Karosserieschäden". Er wird auf Diagnose und Bewertung des Schadenumfanges, den Einsatz von Verbundwerkstoffen eingehen sowie das fahrzeugspezifische Know-how erläutern, welches zur Erfüllung von Herstellervorgaben notwendig ist. 

Wen qualifiziert der ADAC? – Vizepräsident Burkhardt nimmt Stellung

Welche Schlussfolgerungen der ADAC aus seinem Pilotprojekt zu "ADAC Werkstätten" gezogen hat bzw. wie es bei diesem zeitweilig in der Branche lebhaft diskutierten Thema weitergeht, verdeutlichen am ersten Kongresstag zudem ADAC-Vizepräsident Thomas Burkhardt und Ludger Kersting, Director Marketing & Sales Business für B2B-Kunden des Autofahrer-Clubs. Kersting hatte bekanntermaßen schon auf dem AUTOHAUS-Schadenforum des Vorjahres klipp und klar erklärt, dass der ADAC kein neues Werkstättennetz im Markt aufbauen werde. 

"Blackbox und SV-Berufsbild müssen kommen!"

Prof. Dr.-Ing. Hans Bäumler, selbständiger Unfallanalytiker und erster Vorsitzender des Münchner Arbeitskreises für Straßenfahrzeuge (MAS), wird in Potsdam seine unmissverständliche Forderung nach Umsetzung eines eigenen Berufsbildes für Kfz-Sachverständige (SV), die er bereits auf dem Goslarer Verkehrsgerichtstag im Januar dieses Jahres erhoben hat, wiederholen. 

Unnachgiebig ist er vor allem beim Thema Qualität der Arbeit eines Sachverständigen und in seiner Forderung nach deutlicher Höherqualifizierung bereits der grundsätzlichen SV-Ausbildung. Ebenfalls Stellung beziehen will Bäumler beim zuletzt sehr kontrovers in der Öffentlichkeit diskutierten Thema "Unfall-Blackbox im Auto", die er ebenfalls für unverzichtbar hält. 

Vernetzung von Versicherung und Aftersales

Wie nachhaltig sich indes Allianz Global Automotive bei den Vertriebskooperationen mit den Fahrzeugherstellern und deren Händlern weltweit zur "automobilen Versicherungsfabrik der Zukunft" entwickelt, erläutert exklusiv auf dem 8. AUTOHAUS-Schadenforum Allianz-Vorstand und CEO Global Automotive, Karsten Crede. Den Themen Vertriebsunterstützung für Handel und Hersteller wird er sich ebenso zuwenden wie den Schadenmanagement- und Aftersales-Konzepten. Aufzeigen wird er zudem, wie er Technologietransfer und Innovation als einen ganzheitlichen Prozess versteht.

Managerhaftung und Risiken

Der nächste hochrangige Assekuranz-Repräsentant kommt von der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe und ist der Vorstand Betrieb, Peter Meier. Er geht für Dr. Armin Zitzmann in die "Bütt", der wiederum zum Zeitpunkt des AUTOHAUS-Schadenforum bereits die Nachfolge von Dr. Werner Rupp als Vorstandsvorsitzender des Gesamtunternehmens angetreten haben wird und terminlich verhindert ist. Meier seinerseits wird sich mit der "Managerhaftung und operativen Risiken" auseinandersetzen sowie die Frage behandeln, welchen Rückhalt Kfz-Betriebe im Alltag benötigen. Ein echtes "Lebenshilfe"-Thema für jeden Unternehmer und Verantwortungsträger in markengebundenen und freien Betrieben!

"Versicherer als Knotenpunkt der Schadenbehebung" 

Mit Dr. Monika Sebold-Bender werden in Potsdam erstmals auch die Generali Versicherungen und die Generali Schadenmanagement Deutschland GmbH (GDSM) vertreten sein. Referentin Dr. Sebold-Bender gehört seit 1. Juni 2012 nicht nur der GDSM-Geschäftsführung mit an, sondern ist gleichzeitig Vorstandsmitglied der Generali Versicherungen und verantwortlich für den Bereich Komposit und Schaden. 

Die ausgewiesene Versicherungsexpertin mit besten Referenzen im Schadenumfeld der deutschen Assekuranzwirtschaft wird denn auch den "Versicherer als Knotenpunkt bei der Schadenbehebung" ausleuchten und dies am Beispiel der Generali vornehmen. 

Werkstattketten und Reparaturnetze im globalen Vergleich

Eine über Deutschlands Grenzen hinausreichende internationale und globale "Reise" tritt danach der Brite David Lingham, seines Zeichens Konferenzdirektor von IBIS Worldwide und international erfahrener Schadenexperte, mit dem Plenum in Potsdam an. Er wird sich intensiv mit den Werkstattketten und deren Ursachen sowie Vor- und Nachteilen beschäftigen. Auch zu Reparaturnetzen im globalen Vergleich wird er neueste Informationen bereitstellen und abschließend der Frage nachgehen, ob freie Reparaturbetriebe mit Flotten, Leasinggesellschaften und Versicherern (FDLI-Kunden) "alleine" und auskömmlich überleben werden. 

Gala-Abend mit bester Unterhaltung

Einen Vorgeschmack auf eCall als zentrales Thema des folgenden Kongresstages wird noch am Montag Jürgen Henschel, Geschäftsführer der Process Control GmbH, geben. Den Tag beschließen wird ein wie immer erstklassiger Gala-Abend mit Dinner Speech und bester Unterhaltung – in diesem Jahr dargeboten durch den Kabarettisten Nils Heinrich.

Internationaler ACEA-Experte

Grundsätzliche Informationen zu den Chancen und Risiken des europäischen Notrufs eCall bietet zum Auftakt des zweiten Tages mit dem ehemaligen ACEA-Direktor in Brüssel, Dr. Dr. Wolfgang A. Reinhardt, einer der profundesten Kenner der Thematik überhaupt. 

Gefahren – ja oder nein?

Ihm, dem Lobbyisten von eCall für die komplette Automobilindustrie, steht danach quasi der Antagonist gegenüber, der für sich reklamieren darf, die Interessen und Sorgen der kompletten Versicherungswirtschaft zu eCall zu bündeln: Kraftfahrt-Vorstand Klaus-Jürgen Heitmann von der HUK-COBURG Versicherungsgruppe. Heitmann wird es sich dabei nicht nehmen lassen, auch die von ihm gesehenen Gefahren für Autofahrer, freie Werkstätten und das freie Aftermarket-Geschäft mit anzusprechen. Schließlich hält er es für durchaus denkbar, dass die Automobilhersteller den Autofahrer mit weiteren b/cCall-Anwendungen steuern und damit eine (Re)-Monopolisierung von Aftersales-Prozessen bewirken könnten. 

Rechts- und Wettbewerbsklärung durch Osborne Clarke Anwalt Dr. Funke

Dr. Thomas Funke, Rechtsanwalt und Partner der Anwaltssozietät Osborne Clarke sowie Leiter der Kartellrechtspraxis, wird sich mit eCall unter dem Blickwinkel auch des Europarechts und des Zugangs zu technischen Informationen beschäftigen. Ebenfalls mit ansprechen wird er die FAQ der EU-Kommission und den Bericht der französischen Kartellbehörde zum Service- und Ersatzteilmarkt. 

Podiumsdiskussion

Unter der Fragestellung, wer bei eCall die lukrativen "Neben- und Zusatzgeschäfte" bekommt, stellen sich Rechtsanwalt Dr. Funke, Klaus-Jürgen Heitmann, Ludger Kersting vom ADAC und Dr. Dr. Reinhardt anschließend auch den Fragen einer kritischen Podiumsdiskussion, die Prof. Hannes Brachat und Walterf K. Pfauntsch leiten werden. 

Autoglas, FAS und Lack – was müssen K&L-Betriebe beachten?

Einen weiten Blick in die Zukunft wirft danach Dr. Christoph Lauterwasser, Geschäftsführer des Allianz Zentrums für Technik, AZT Automotive, mit Sitz in Ismaning. Neben der Fahrzeugverglasung und der zwischenzeitlich mit Assistenzsystemen korrespondierenden Windschutzscheibe wird er sich mit dem Einzug von FAS in die Mittelklasse, aber auch ganz neuen Serienlack-Technologien beschäftigen. Und wie man dies von Lauterwasser kennt, wird er bei allen Themen die Auswirkungen auf die Instandsetzung nicht außen vor lassen. 

Technische Fahrzeugüberwachung

Durchaus eine ganze Menge an aktueller Brisanz und Diskussions-Zündstoff liegt im folgenden Vortrag, der unter dem Motto "Die technische Fahrzeugüberwachung – Staatlicher Auftrag braucht Kontrolle" steht. Die aktuellen Diskussionen zum Thema und daraus resultierende Notwendigkeiten, insbesondere an die Aufsichtsbehörden, wird AH-Schadenmedienchef Walter K. Pfauntsch zusammenfassen. 

Vorgesehen ist darüberhinaus mindestens ein weiterer Referent aus der Politik und/oder der Aufsichtsbehörden: Neben Daten und Fakten zum Markt Deutschland soll hier u.a. ein praxisnaher Einblick gewährt werden, wie die Kontrolle zum staatlich vergebenen Auftrag der Fahrzeugüberwachung abläuft und welche Besonderheiten es konkret zu beachten gilt. 

Positionierung Marken-Autohäuser

Wie sich Marken-Autohäuser am besten im Schadenmanagement positionieren, welchen Einfluss Hersteller nehmen respektive nicht nehmen und welche Folgen das für die Händler hat, will anschließend Thomas Wagner, Servicechef des Mercedes-Benz- und Smart-Partners Falter, näher aufzeigen. 

BVdP mit Spitzenfunktionären Paintinger und Senger dabei

Last but not least wird sich mit Marco Senger erstmals der stellvertretende Geschäftsführer des Bundesverbandes der Partnerwerkstätten (BVdP) in der Fach-öffentlichkeit präsentieren. Gemeinsam mit BVdP-Geschäftsführer Robert Paintinger, der Besuchern des AUTOHAUS-Schadenforums nicht zuletzt wegen seiner sehr "anschaulich" vorgetragenen und "durchwürzten" Inhalte längst ein Begriff ist, wird Senger mit Fakten hinterlegen, warum heute der BVdP eine "feste Größe im deutschen Markt der Schadensteuerung" ist. 

Mit einer Komplettzusammenfassung der Veranstaltung und einem Branchenausblick durch Prof. Hannes Brachat wird das 8. AUTOHAUS-Schadenforum am Dienstagnachmittag des 30. Oktober dann offiziell beendet werden. (wkp/lk)

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