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400 Kfz-Mechatroniker gesucht: Ford startet Jobinitiative im Handel

Ford greift seinen Markenbetrieben bei der Suche nach geeigneten Fachkräften im Aftersales unter die Arme.
© Foto: Ford

Die steigenden Absatzzahlen sorgen für erhöhten Personalbedarf im Ford-Service. Der Autobauer kooperiert deshalb mit der Dekra Arbeit Gruppe bei der Suche nach neuen Kfz-Mechatronikern.


Datum:
06.02.2018
1 Kommentare

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Ford unterstützt seine Servicebetriebe in Deutschland bei der Personalsuche. Seit Anfang des Jahres übernehmen die Personalexperten der Dekra Arbeit Gruppe die Rekrutierung von 400 zusätzlichen Kfz-Mechatronikern für die Autohäuser und Werkstätten. Jörg Pilger, Direktor Aftersales der Ford-Werke GmbH, verwies am Dienstag in Köln auf die steigenden Verkaufszahlen und den dadurch erhöhten Personalbedarf im Handel. "Mehr gutes Personal bedeutet natürlich auch besseren Service", sagte er laut einer Mitteilung.

Die Dekra Arbeit Gruppe verfügt hierzulande über mehr als 110 Geschäftsstellen. Zudem bringt die Dekra-Tochter fast zwanzig Jahre Erfahrung am nationalen wie auch regionalen Arbeitsmarkt in die Ford-Jobinitiative ein. Pilger: "Mit deren kompetenter Unterstützung wird die Suche unserer Service Betriebe nach geeigneten Kfz-Mechatronikern wirksam und flächendeckend professionalisiert."

Potenzielle Kandidaten will der Personaldienstleister auch digital erreichen, etwa über Jobportale wie kimeta.de, Monster, Stepstone oder indeed.de. Darüber hinaus werden Interessenten über Social-Media-Kanäle und eine eigene App aufgefordert, sich um eine Festanstellung in den Kfz-Betrieben zu bewerben.

Entlastung für Händler

Der Handel reagierte positiv auf den Vorstoß. "Wir begrüßen die Aktion sehr. Das entlastet unsere Betriebe bei der Suche. Autohäuser und vor allem unsere Kunden profitieren gleichermaßen", wird Johann Gesthuysen, Geschäftsführer des Ford-Partner Verbands, zitiert.

Ford hatte 2017 insgesamt 292.252 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in Deutschland verkauft. Im Zulassungsranking aller deutschen Autohersteller und Importeure schoben sich die Kölner auf Platz drei. Der Marktanteil belief sich auf 7,7 Prozent und damit 0,1 Prozentpunkte über dem Vorjahresergebnis. (rp)

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KOMMENTARE


Oliver

06.02.2018 - 20:46 Uhr

Vielleicht sollte man die Gebühren für die Stellenanzeigen lieber in den Lohnsektor stecken. Ich denke, dann würde es auch kein Problem mit Nachwuchs oder Azubis geben in Deutschland. Der Fakt ist, dass der Job mit dieser komplexen Technik völlig unterbezahlt ist. Mittlerweilen muss man den PC genauso beherrschen wie das Voltmeter. Man muss Prüfanleitungen lesen und Ausfüllen, Gewährleistungen prüfen und dokumentieren usw...Ich denke ein flächendeckender Tarifvertrag wie in den Werken würde einiges erleichtern...


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