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GTÜ: Fast jeder vierte Pkw mit Mängeln unterwegs

Im ersten Halbjahr 2015 sind rund 40 Prozent aller von der GTÜ überprüften Fahrzeuge mit "sicherheitsrelevanten Mängeln" zur HU gefahren, fast jedes vierte Auto fiel durch.
© Foto: GTÜ

Im ersten Halbjahr 2015 sind rund 40 Prozent aller von der GTÜ überprüften Fahrzeuge mit "sicherheitsrelevanten Mängeln" zur HU gefahren, fast jedes vierte Auto fiel durch.


Datum:
15.09.2015
2 Kommentare

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Fast jedes vierte Auto in Deutschland ist nach Einschätzung der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ)  mit erheblichen Mängeln im Alltagsverkehr unterwegs. Neben vernachlässigter Wartung dürfte ein weiterer Grund das steigende Durchschnittsalter der Fahrzeuge sein, teilte die Prüforganisation GTÜ am Dienstag auf der Automesse IAA in Frankfurt mit. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge liege bei etwas mehr als neun Jahren, Tendenz steigend. 

Im ersten Halbjahr 2015 seien rund 40 Prozent aller von der GTÜ überprüften Fahrzeuge mit "sicherheitsrelevanten Mängeln" zur Hauptuntersuchung (HU) gefahren, fast jedes vierte Auto sei bei der HU durchgefallen. Besonders häufig gebe es Mängel an der Beleuchtungs-, Brems- und Abgasanlage. Von Januar bis Juni nahmen die GTÜ-Prüfingenieure 2,3 Millionen Pkw unter die Lupe. Auf den Gesamtfahrzeugbestand von 44,4 Millionen Pkw hochgerechnet bedeute das, dass rund 10 Millionen der in Deutschland zugelassener Pkw mit erheblichen Mängeln unterwegs seien, so die Schlussfolgerung. (dpa)

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KOMMENTARE


Graf von Thun

15.09.2015 - 14:03 Uhr

ich kann das verstehen, dass viele Autobesitzer nicht mehr in Service gehen. Die Kosten sind so hoch. Es wird gefahren , bis es gar nicht mehr geht, das dürfte für mich der Grund sein, dieser vielen Fehler, die beim TÜV festgestellt werden.


hwb

15.09.2015 - 17:27 Uhr

Tolle Veröffentlichung eines Lobbyisten in dieser "Lobbyisten gesteuerten Politikwirtschaft", die als Nachfolger der Marktwirtschaft in diesem Lande derzeit "am Ruder" ist. Rechts und Links wird alles als "Radikal" abgetan, alle politischen Parteien balgen sich in der Mitte und gehen dort auf Wählerfang.Die Lobbyisten haben sich positioniert und nutzen Ihre Chancen.Wer hinterfragt die Richtigkeit dieser Aussage, wer die Maßstäbe, mit denen gemessen wurde? Nachdem ich über 30 Jahre nur Neuwagen bis ca. 10.000 km gefahren habe und jetzt wieder eigene Erfahrungen mit Prüforganisationen sammeln konnte, bin ich skeptisch. Mein letztes, neu gekauftes Auto fahre ich jetzt im 6. ten Jahr, habe also schon 2 aktuelle Erfahrungen mit Prüforganisationen und deren Bewertung. Bei meiner ersten Überprüfung (nach Werkstattvorabcheck) wollte mir der Prüfer keine Plakette geben, da meine zu dem Zeitpunkt 3 Jahre alten Reifen angebliche Risse in den Seitenflanken hätten. Nach längeren Diskussionen fand er dann noch zwei andere, nicht die Sicherheit betreffenden Punkte, nach deren Beseitigung er mir dann die Plakette klebte. Ein anderer Prüfer nach 5 Jahren (wieder nach Werkstattvorabcheck) hat die selben Reifen nicht beanstandet und die Plakette geklebt. Die Autos werden qualitativ besser, sie leben länger, die Prüforganisationen, die vor ein paar Jahren noch den Unterboden nach Durchrostungen abgesucht haben, müssen Ihre Einnahmequellen absichern, so wird in dieser Gesellschaft Lobbyismus betrieben. Ob das der richtige Weg für eine Gesellschaft ist, die sich so entwickelt wie die Automobilgesellschaften ( noch mehr Elektronik, Kommunikationssysteme, Elektromobilität) es prognostizieren sollen andere beurteilen. Die aktuellen Politiker werden sich schon von Lobbyisten steuern lassen.


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