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ZDK-Bundestagung: Gegen das Auto-Bashing

ZDK-Bundestagung
Gegen das Auto-Bashing
Das Prasidium des Zentralverbandes Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK; v.l.): Thomas Peckruhn, Jürgen Karpinski und Wilhelm Hülsdonk.
© Foto: Doris Plate/AUTOHAUS
Zum Themenspecial Elektromobilität

Zuletzt gab es viel Stimmungsmache gegen die Branche in der Öffentlichkeit. Auf der Bundestagung des Kfz-Gewerbes ergriffen sowohl die ZDK-Vertreter als auch der Bundesverkehrsminister das Wort für das Auto.

Von Doris Plate/AUTOHAUS

Die Autobranche musste sich in den vergangenen Wochen viel Kritik anhören. Von Greta Thunberg bis SUV-Schelte: Der Ruf des Autos in der Öffentlichkeit hat sehr gelitten. Ein Grund für ZDK-Präsident Jürgen Karpinski am Donnerstag in Berlin die 450 Teilnehmer der Bundestagung des Deutschen Kfz-Gewerbes dazu aufzufordern: "Wir als schweigende Mehrheit müssen das Wort ergreifen für das Auto."

Auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), der als Gastredner auftrat, kritisierte, dass in der derzeitigen öffentlichen Diskussion eine Minderheit anderen Menschen die eigene Lebensweise aufoktroyieren wolle. Sein Plädoyer: "Ich möchte, dass die Menschen frei entscheiden können, wie sie ihre Mobilität managen."

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ZDK-Bundestagung 2019

Scheuer sprach sich auch klar für Technologieoffenheit bei den Antriebsvarianten aus. Es bräuchte alle Mobilitätsvarianten und Antriebstechnologien, darunter zählte er auch Verbrennermotoren. "Die Menschen sollen selber entscheiden, was Sie für ihre Mobilität brauchen. Und das wird nicht von der Politik auferlegt." Der Minister warnte davor, bei alternativen Antrieben allein auf Elektromotoren zu setzen. "Ich finde, die Eingrenzung auf nur Elektromobilität zu kurz gesprungen."

In das gleiche Horn stieß Karpinski. Der ZDK-Präsident wörtlich: "Ausschließlich auf Elektro zu setzen, halten wir für einen Fehler." Dieser Meinung waren auch die Vertreter des Mineralölwirtschaftsverbandes (MVV), von Bosch und der Deutschen Energie-Agentur (dena). Werner Steber, Leiter Abteilung Technik, Sicherheit, Umwelt beim ZDK, brachte es so auf den Punkt: "Man sollte hier nicht nur technologieoffen, sondern auch ideologieoffen, nur von der Technik her, herangehen."

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