Mobilitätslösungen von Honda: Für die Bedürfnisse von morgen

Bild des Honda 0 Series SUV Prototype
Der Prototyp des Honda 0 SUV aus der neuen vollelektrischen 0-Serie: ultraflache Batterie für geräumigen Innenraum, futuristisches Design und autonomes Fahren Level 3 dank Honda-eigener Technologie.
© Foto: Honda Deutschland

In Hondas Elektromobilitätsstrategie ergänzen sich bewusst zweigleisig Hybrid- und BEV-Entwicklungen. Die Zukunft rein elektrischer Modelle manifestiert sich in der „0-Series“. Ein eigenes Fahrzeugbetriebssystem und intelligente Ladelösungen ergänzen das Konzept.

Unternehmensgründer Soichiro Honda sah Technik als Weg, den Menschen neue Möglichkeiten und Freiheiten zu eröffnen. Ganz in seinem Sinne stieg Honda früh in die Entwicklung alternativer Antriebe ein. 2001 fuhr der Civic mit Hybridtechnik vor (Kraftstoffverbrauch Civic e:HEV in l/100 km: kombiniert 4,7−5,0. CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 108−114. CO2-Klasse: C.), Hybrid-Pioniere wie das Sportcoupé Insight von 1999 und die ab 2002 ausgelieferte Brennstoffzellen-Limousine FCX setzten wichtige Signale. Es folgten 2008 der FCX Clarity, 2016 der Clarity Fuel Cell. Passend zum 25-jährigen Hybrid-Jubiläum stellte Honda 2024 mit dem CR-V e:FCEV das weltweit erste Wasserstoff-Plug-in-Hybrid-Serien­auto vor (der CR-V e:FCEV steht in Deutschland nicht zum Verkauf.)

Diesen Weg will das Unternehmen fortsetzen und die Elektrifizierung seiner Fahrzeuge bewusst zweigleisig gestalten: „Wir entwickeln die Hybridtechnologie weiter und führen parallel neue Elektrofahrzeuge ein“, betont Holger Obst, Head of Automobile, Honda Deutschland.

Der rein elektrische e:Ny1

Hondas Einstieg in das Segment der Battery Electric Vehicle (BEV) ist der reine Elektro-SUV e:Ny1. Der für Familien geeignete Stadt-SUV hat eine rein elektrische Nullemissions-Reichweite von bis zu 412 km (Stromverbrauch e:Ny1 in kWh/100 km: kombiniert 18,2. CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 0. CO2-Klasse: A. Elektrische Reichweite: 412 km.) und lädt unter optimalen Bedingungen von 10 auf 80 Prozent in ca. 45 Minuten an einem 100-kW-Ladepunkt. 

Start in die nächste Phase

„Mit der 0-Series starten wir in die nächste Phase der Elektromobilität“, so Holger Obst. Aus dieser völlig neuen Reihe von Elektrofahrzeugen sollen bis 2030 sieben auf den Markt kommen. Die 0-Series verkörpert Hondas neue BEV-Entwicklungsstrategie „Thin, Light and Wise“: Platz maximieren, Gewicht minimieren und intelligente digitale Steuerung (Beim Honda 0 Series Saloon und Honda 0 Series SUV handelt es sich um Prototypen, die nicht zum Verkauf stehen. Wann nach Serienproduktion die Serienmodelle in Deutschland bestellbar sind, steht noch nicht fest.).

Zwei futuristische Prototypen dieser Reihe präsentierte Honda Anfang des Jahres auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas: den Honda 0 SUV und die Limousine Honda 0 ­Saloon. Die Serienversionen beider Messepremieren sollen folgen: Bereits für 2026 ist geplant, sie auf den Weltmärkten einzuführen, zunächst in den USA, in der Folge auch in Europa.

Technisch basieren die Modelle auf einer komplett neuen EV-Architektur. Honda setzt dabei auf maximale Raumausnutzung. Eine extrem flache Batterie im Unterboden zwischen den Achsen schafft reichlich Platz im Innenraum und bewirkt eine hervorragende aerodynamische Leistung. Das Thema Reichweite will man künftig über Effizienz und Leichtbau angehen.

Holger Obst, Head of Automobile Honda Deutschland
© Foto: Honda Deutschland

"Wir reagieren auf den Markt – wir wollen ihn nicht überholen, sondern mit ihm wachsen."

Holger Obst, Head of Automobile, Honda Deutschland

Leicht, geräumig, übersichtlich

Der Prototyp Honda 0 SUV, der als erstes Modell der 0-Serie in Produktion gehen wird, besticht durch ein geräumiges Interieur sowie ein klares und uneingeschränktes Sichtfeld. Die Steuerung erfolgt über ein Steer-by-Wire System, welches ein hervorragendes Handling ermöglicht, indem es die Steuerung von Lenkung, Federung und Bremsen integriert.

Die Limousine Honda 0 Saloon, das Flaggschiff der neuen Modellreihe, folgt ebenfalls diesem Konzept. Mit ihrer flachen Silhouette und sportlichen Optik unterscheidet sich das Modell von anderen Elektrofahrzeugen und bietet dabei einen Innenraum, der geräumiger ist, als es die äußere Erscheinung vermuten lässt.

Kernwerte der neuen Modelle sind dabei künstlerisches Design und die Schaffung eines „Raums“ für Menschen, in dem Fahrspaß mit dem Gefühl der Einheit mit dem Fahrzeug dominiert.

Eigenes Betriebssystem und KI

Großen Wert legt Honda bei der 0-Modellreihe auf autonomes Fahren Level 3, bei dem der Fahrer in bestimmten Verkehrssituationen anderweitigen Tätigkeiten nachgehen kann, beispielsweise einen Film ansehen. Das System kann jedoch eine manuelle Übernahme der Fahrzeugkontrolle fordern.

Beim autonomen Fahren spielt die ADAS-Technik (Advanced Driver Assistance Systems) eine wichtige Rolle, eine Weiterentwicklung des „Honda Sensing“, zusammen mit der Honda-eigenen KI (Helm.ai).

Die Level-3-Features sollen nach und nach auf mehr Verkehrssituationen ausgeweitet und sukzessive mithilfe der KI verbessert werden. Die 0-Serienmodelle greifen dazu auf das neue selbst entwickelte Betriebssystem Asimo OS zurück, das nach dem gleichnamigen Honda-Roboter benannt ist, den das Unternehmen im Jahr 2000 vorgestellt hatte. Asimo OS soll eine „ultra-individuelle Optimierung“ ermöglichen. Weil es sich bei der 0-Serie um eine Plattform handelt, werden alle kommenden Elektromodelle die autonomen Fahrfunktionen übernehmen können.

Smart laden

Weiterer wichtiger Punkt der BEV-­Entwicklung ist die Ladethematik. e:PROGRESS heißt die intelligente Ladelösung, die ein Elektro- oder Plug-in-Fahrzeug von Honda nahtlos in jede Heimladestation und jeden Energietarif integriert.

Smartphone mit Ladeapp von Honda
© Foto: Honda Deutschland

Eine intuitive Smartphone-App optimiert ein möglichst kosteneffizientes und umweltfreundliches Laden. Das System plant den Ladevorgang intelligent, um möglichst Spitzenzeiten im Netz zu vermeiden, die Netzstabilität zu unterstützen und die Energiekosten für den Nutzer niedrig zu halten.

Mit wirtschaftlicher Vernunft

Honda strebt bis 2040 die vollständige Elektrifizierung des Antriebs an und will dann weltweit nur noch Brennstoffzellenfahrzeuge und Elektroautos verkaufen. Das Ziel: eine durchdachte, moderate BEV-Entwicklung, die dem Markt angepasst ist. „Wir reagieren auf den Markt – wir wollen ihn nicht überholen, sondern mit ihm wachsen“, erklärt Holger Obst. Die Neuerungen im BEV-Bereich sind damit Teil einer langfristigen Strategie und stehen laut Obst für „Hondas ­Anspruch, technische Innovation mit wirtschaftlicher Vernunft zu verbinden.“


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