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TÜV Mobility Conference 2022: Die Null fest im Blick

V.l.n.r.: Hartmut Abeln (CEO Mobilität TÜV Nord Group), Patrick Fruth (CEO Mobility Division bei TÜV Süd) und Dr. Matthias Schubert, (TÜV Rheinland Group EVP Mobility)
© Foto: Tuesday N. Porter/TÜV Nord

Schwerpunkt der diesjährigen TÜV Mobility Conference war die "Vision Zero" – und das gleich im Quadrat. Sprich: null Verkehrstote und null klimaschädliche Emissionen.


Datum:
18.05.2022
Autor:
Ralph M. Meunzel
Lesezeit: 
3 min
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Die "Vision Zero" steht für eine sichere und nachhaltige Mobilität und meint null klimaschädliche Emissionen und null Verkehrstote. Den Weg dorthin und die damit verbundenen Herausforderungen wurden auf der TÜV Mobility Conference 2022 des TÜV-Verbands am Dienstag und Mittwoch in Berlin im Rahmen von Vorträgen, Keynotes und Panel Diskussionen thematisiert.

Der Geschäftsführer des TÜV-Verbands, Dr. Joachim Bühler, erinnerte an die letzte Veranstaltung dieser Art vor zwei Jahren und hob die Bedeutung der technischen Überwachung im Fahrzeugwesen hervor. Der Kongress im Cafe Moskau mit mehr als 50 Referenten, zehn Keynotes und 15 Panel-Diskussionen fand erstmals physisch und digital, über 400 Teilnehmer wurden gezählt.

Zwei Themen hatten die Sachverständigenorganisationen während der beiden Tage neben der zahlreichen diskutierten Herausforderungen auf der Agenda: Zum einen geht es den Überwachern um den Erhalt der unabhängigen Fahrzeugprüfung unter anderem als wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Verkehrssicherheit und als Beitrag zur Nachhaltigkeit. Zum anderen darum, dass objektive Kriterien benötigt werden, um den Zustand der Batterien von E-Mobilen zur Sicherung der Restwerte und als Beitrag zur CO2-Reduzierung zu überprüfen. Das könnte also durchaus ein Bestandteil der künftigen HU werden.


TÜV Mobility Conference 2022

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Gleichzeitig wurde gefordert, den Überwachungsorganisationen den Zugriff auf die von den OEM gesammelten Autoddaten zur unabhängigen Fahrzeugprüfung zur Verfügung zu stellen. "Dies ist oft ein einziger Kampf", sagte Dr Matthias Schubert, EVP Mobility bei TÜV Rheinland.

Um die Akzeptanz der E-Mobilität bei den Autofahrern zu erhöhen, schlug Patrick Fruth, CEO Division TÜV Süd Mobilität einen didaktischen Ansatz vor. Um den Widerstand zu verringern, sei es besser nicht von "müssen" sondern von "sollen" zu sprechen. Ein stärkeres Vertrauen könnte nach Ansicht von Fruth auch dadurch erreicht werden, dass man sich auf ein einheitliches Berechnungsschema einigt, um Fahrzeuge mit der Unterstützung von nachvollziehbaren Ökobilanzen zu bewerten.

Das Thema Verkehrssicherheit diskutierten die Kongressteilnehmer unter anderem am Beispiel der Fahranfänger. Hartmut Abeln, Chef der Mobilitätssparte bei TÜV Nord, stellte entsprechende Maßnahmen vor, um die Unfallhäufigkeit in dieser Zielgruppe weiter zu reduzieren.

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