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Acoat Selected: Voller Erfolg der ersten Caravan-Fachtagung

Kai Gräper, der bei AkzoNobel für Deutschland, Österreich und die Schweiz zuständige Acoat Selected Manager, versprach den Partnerwerkstätten, sie auch beim weiteren Ausbau des Caravan-Reparatur-Segments aktiv zu unterstützen und ein Kooperations-Netzwerk vorzuhalten, das die Partnerbetriebe "bei jedem Schritt unterstützt".
© Foto: AkzoNobel

AkzoNobel veranstaltete kürzlich für die Partnerbetriebe des Acoat Selected Caravan Partnernetzwerks in Bonn die erste Caravan Fachtagung. Thematisch wurde den Fachbetrieben dabei das gesamte Repertoire, dieses stark wachsenden Reparatursegments geboten.

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In den vergangenen Jahren hat kaum ein Produkt wie der Caravan oder das Wohnmobil solch einen mit Emotionen und persönlichen Werten gespickten Aufschwung erfahren. Ein Umstand, der den Betrieben ganz neue Betätigungsfelder und Umsatzchancen bietet, von ihnen aber auch handwerkliches wie gleichermaßen zwischenmenschliches Fingerspitzengefühl erfordert. AkzoNobel unterstützt die Partnerbetriebe hier in sämtlichen Bereichen sehr aktiv und hat dies insbesondere an den beiden Tagen der ersten AkzoNobel Acoat Selected Caravan Fachtagung im Maritim Hotel in Bonn auch nachhaltig verdeutlicht.

"Unterstützen unsere Betriebe bei jedem Schritt"

Kai Gräper, Manager Acoat Selected DACH bei AkzoNobel, eröffnete die Veranstaltung und gab zunächst einen Ausblick auf das Programm der beiden Tage. Dies stand ganz im Zeichen der Caravane & Camper – und welche Leistungen das Partnernetzwerk im Schadensfall bietet. "Uns als AkzoNobel ist es wichtig, unseren Acoat Selected Partnerbetrieben nicht nur neue Geschäftsmodelle aufzuzeigen, sondern sie auch beim Auf- und Ausbau des Caravan-Reparatur-Segments zu unterstützen. Mit den Kooperationen, die wir geschlossen haben, bieten wir unseren Partnerbetrieben ein Netzwerk, das sie bei jedem Schritt unterstützt", so Kai Gräper.

Dreh- und Angelpunkt caravanSN

Den Staffelstab übergab er im Anschluss an Klaus Lindner, Geschäftsführer caravanSN und gleichzeitig starker Partner im Netzwerk, der Herausforderungen in der Nische des Caravanreparatur-Geschäfts sowie die Unterschiede im Schadenmanagement im Vergleich zum Pkw eingehender beleuchtete. Als Schadennetzwerk ist caravanSN das Bindeglied und Ansprechpartner für Camper, Versicherung und Werkstatt.

Auftritt der Schadenlenker

Zu ihm auf die Bühne gesellte sich daran anschließend Gerald-Alexander Beese, Geschäftsführer der Schadenschutzverband GmbH, dem Werkstattnetz der HDI Versicherung. Lindner und Beese gewährten in ihrem Vortrag Einblicke hinter die Kulissen. Innovativ und revolutionär habe das Pilotprojekt und erste bundesweite Partnernetzwerk für Caravane und Wohnmobile gestartet, die Pilotphase wurde erfolgreich abgeschlossen, die Zusammenarbeit werde auch künftig weiter bestehen und ausgebaut werden.

Im Vortrag der DMS Deutschland GmbH sprach Alexander Drees über den Umgang des Schadensteuerers mit dem Lifestyleprodukt und wie dieser die Nische Caravan abdecke. Dies sei im eigenen Fall als Pkw-Schadensteuerer nur über einen Spezialisten – nämlich caravanSN – möglich. Unerlässlich war daher die Kooperation der Schadensteuerer.

Die Vorträge am Nachmittag haben sich in Sachen Schadenmanagement, Schadensteuerung sowie dem jüngst geschaffenen Kooperationsnetzwerk zu einem passenden Bild gefügt. Die Partnerbetriebe konnten nicht nur einen Mehrwert für sich und ihren Betrieb herausziehen, sondern auch die bestmögliche Abwicklung im Schadenfall für ihre Kunden kennenlernen.

Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis

Nach der Pause, gestärkt und mit einem ersten Erfahrungsaustausch zurück, folgte der Expertentalk. Hier hat sich nicht nur geballtes Know-how vereint, sondern es kamen auch Stimmen der Branche zu Wort und richteten den Blick in die Zukunft: Wie stellen sich Betriebe erfolgreich auf?

Im generationenübergreifenden Austausch teilten die Betriebsinhaber Peter Richter, Michael Strohl, Eric Müller und Lukas Auer den Status Quo ihrer Betriebe, aktuelle Herausforderungen sowie Zukunftsvisionen mit den Kolleginnen und Kollegen der Branche. Der Konsens: gegenseitige Unterstützung sowie Offenheit für die Dynamik des Geschäftsfeldes seien einer der Schlüssel zum Erfolg.

Tag 2 der Tagung stand unter dem Motto der Fachvorträge. Gemeinsam mit Experten tauchte man tief und intensiv in die unterschiedlichsten Themenkomplexe ein. Raum für individuelle Fragen wurde geboten, die Bedürfnisse der Partner standen im Mittelpunkt und konnten spezifisch beantwortet werden.

Starker Fokus auch auf Hagel-Instandsetzung

AkzoNobel stellte in diesem Rahmen das neue Produkt "Dynamic Hail Repair & Protection" vor. In vielen Fällen der Schäden schwinge höhere Gewalt mit, die sich beispielsweise in Form von Hagelschauern niederschlägt. Die Vergangenheit zeige nach Ansicht von Armin Dürr, Technical Service Manager DACH bei AkzoNobel, dass Hagelschäden – je nach Region – mehr oder weniger stark zunehmen. Die Reparatur der Hagelschäden sei zudem nicht ganz unkompliziert. Sie ziehe viele Schritte nach sich – vom Reinigen übers Schleifen, Spachteln, den Einsatz verschiedener Füller, Ablüft- und Trocknungszeiten, bis hin zu Basis-, Deck- und Klarlack, so Armin Dürr.

AkzoNobel hat sich intensiv mit der effizienten Hagelschadenreparatur an Caravandächern befasst. Mit Dynamic Hail Repair & Protection kommt ein Produkt auf den Markt, welches auch TÜV-zertifiziert ist und Tests unterzogen wurde. Dynamic Hail Repair & Protection wird im September zunächst in der DACH-Region eingeführt.

"Jede Schadenkalkulation ist Manufakturarbeit"

Eine weitere Herausforderung stelle die Schadenaufnahme und -kalkulation dar, da es hierfür keinen Standardprozesse gebe. Mit CampCalc von caravanSN zeigte Klaus Lindner eine neue, effiziente und intuitive Möglichkeit der Kalkulation, die schließlich in einer schnellen Schadenabwicklung mündet. Das Tool fordere genau dies an, was im speziellen Schadensfall an Informationen benötigt werde, wobei Bilder des Schadens unabdingbar und ausschlaggebend seien. Klaus Lindner resümiert: "Bei der Kalkulation von Caravanreparaturen befinden wir uns in der Manufakturarbeit. Jede Kalkulation ist ein Einzelstück, wir können nicht auf einen Standard zurückgreifen. Digitalisierung und Automatisierung sind auch hier der Weg zu mehr Effizienz.“

Dienstleister mit eingebunden

Weitere Fachvorträge u.a. von Sika, HBC oder auch sam waikiki ergänzten den zweiten Tag der Caravan Fachtagung. Thomas Farago von Sika stellte die jüngsten Erkenntnisse rund um das Thema Kleben und Dichten im Caravanreparatursegment vor, Thomas Beck von HBC tauchte ein in die Thematik der Strukturreparatur inklusive der neuen Twin Vacuum Technik. HBC systems Gründer Henrik Bo Christensen hat es sich nicht nehmen lassen, der Caravanfachtagung und den Fachvorträgen beizuwohnen. Die Kommunikationsagentur sam waikiki – in Person von Geschäftsführerin Sophie Huppert – hat spielerisch veranschaulicht, wie emotionale Bindung, positive Erfahrung des Werkstattbesuchs u.v.m. in die Abläufe eine K&L-Betriebs gewinnbringend integriert werden können – alles mündend in der Kommunikation.

Acoat Selected Manager Kai Gräper hielt denn auch zum Abschluss der zweitägigen Veranstaltung sichtlich zufrieden fest: "Eine erfolgreiche Fachtagung, die gefüllt war mit Neuheiten, Fachvorträgen und Zeit für den individuellen Austausch." (fi/wkp)

caravanSN-Geschäftsführer Klaus Lindner beleuchtete nicht nur die Unterschiede zwischen dem Caravan-Reparaturgeschäft und dem Pkw-Schadenmanagement heraus, sondern stellte mit dem CampCalc Tool seines Unternehmens auch eine "neue, effiziente und intuitive Möglichkeit der Kalkulation" vor, "die schließlich in einer schnellen Schadenabwicklung mündet".
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Gerald-Alexander Beese vom Schadenschutzverband GmbH (l.) und Klaus Lindner von caravanSN
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Alexander Drees von DMS referierte über den Umgang des Schadensteuerers mit dem Lifestyleprodukt und wie dieser die Nische Caravan abdeckt.
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Armin Dürr, Technical Service Manager DACH bei AkzoNobel, stellte auf der Caravan Fachtagung das neue Produkt "Dynamic Hail Repair & Protection" vor. Er verwies darauf, dass die Reparatur von Hagelschäden "nicht ganz unkompliziert" sei, weil sie viele Schritte nach sich ziehe.
© Foto: AkzoNobel
Im sogenannten Expertentalk ging es um aktuelle Herausforderungen und Zukunftsvisionen für die Partnerbetriebe. Teilgenommen hatten (v.l.): Michael Strohl (Karosseriebau Strohl GmbH), Lukas Auer (Franz Auer GmbH & Co KG), Christian Simmert als Moderator, Eric Müller (ATM Reparaturzentrum) und Peter Richter (Richter GmbH Kfz- und Caravanwerkstatt).
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