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Statistik: Verkehrsunfälle nehmen wieder zu

Es wird ganz einfach weniger gefahren als unmittelbar vor der Pandemie: Der Januar 2022 brachte zwar einen deutlichen Anstieg von Crashs mit Verletzten und Toten gegenüber vor einem Jahr, aber liegt weiterhin deutlich unter den Zahlen von Januar 2020, als Corona erst langsam Bekanntheit erlangte.
© Foto: Walter K. Pfauntsch

Die Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen zeigen sich inzwischen auch beim Unfallaufkommen. So stieg die Zahl der Unfälle sowie Verletzten und getöteten Verkehrsteilnehmer im Januar dieses Jahres gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres deutlich an, blieb aber trotzdem erkennbar unter den Werten von Januar 2020.


Datum:
31.03.2022
Lesezeit: 
2 min
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Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden (Destatis) kamen im Januar 2022 deutschlandweit 149 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben. Das waren 12 Verkehrstote mehr als im Januar 2021. Die Zahl der Verletzten stieg im Januar 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat dagegen deutlich um 36 Prozent oder rund 5.600 auf 21.000. Destatis führt diese Entwicklung darauf zurück, dass "im Januar 2021 das Unfallgeschehen durch die damals geltenden Lockdown-Maßnahmen stärker von der Corona-Pandemie geprägt als im Januar 2022".

Steigende Zahlen im Ein-Jahres-Vergleich...

Auch die Gesamtzahl der von der Polizei erfassten Straßenverkehrsunfälle war im Januar 2022 mit rund 176.000 deutlich höher (+18 Prozent oder rund +26.900) als im Vorjahresmonat. Bei rund 16.800 Unfällen wurden Menschen verletzt oder getötet, das waren 36 Prozent oder 4.400 mehr Unfälle mit Personenschaden als im Januar 2021. Die Zahl der Unfälle, bei denen es bei Sachschaden blieb, stieg um 16 Prozent oder 22.500 auf rund 159.200.

...aber weiter rückläufige Tendenz zu vor zwei Jahren

Im Vergleich zur Situation vor der Corona-Pandemie im Januar 2020 wurden trotz des aktuellen Anstiegs im Januar 2022 laut Destatis insgesamt 56 Menschen weniger bei Straßenverkehrsunfällen getötet. Auch die Zahl der Verletzten lag deutlich unter dem Niveau des Januars 2020 (-4.800 Personen oder -19 Prozent). Die Gesamtzahl der Straßenverkehrsunfälle war im Januar 2022 um 22.000 oder 11 Prozent geringer als im Januar 2020. (wkp)

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