Der Volkswagen-Konzern lässt sich mit seiner Kernmarke VW von der Absatzkrise in Europa kaum bremsen. In den ersten sieben Monaten legte der weltweite Absatz um 10,4 Prozent auf 3,26 Millionen Autos zu, wie das Unternehmen am Mittwoch in Wolfsburg mitteilte. Allein im Juli verkaufte der Hersteller von seiner Hauptmarke 468.300 Autos – 11,9 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Zwar sanken die Verkäufe in der Konzernregion Westeuropa, zu der Deutschland nicht gehört, seit Jahresbeginn um fünf Prozent auf knapp 530.000 Autos. Auf dem Heimatmarkt gab es dagegen einen Zuwachs von 2,5 Prozent, in Zentral- und Osteuropa sogar von gut 40 Prozent.
Glänzend lief es in Nordamerika mit einem Plus von fast einem Viertel auf 346.700 Autos. In Asien wuchs der Absatz um 15,1 Prozent. Im wichtigsten Einzelmarkt China verkaufte VW 1,14 Millionen Autos, 15,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. (dpa)