BMW hat im vergangenen Jahr einen neuen Absatzrekord eingefahren. Trotz der Umstellung auf neue Modelle wie beim Mini oder X5 seien 2006 weltweit 1.373.926 Fahrzeuge ausgeliefert worden, sagte Vertriebsvorstand Michael Ganal am Sonntag auf der Automesse in Detroit. Dies entsprach einem Zuwachs von 3,5 Prozent. Ganal gab sich zudem zuversichtlich, 2007 mehr als die bislang genannten 1,4 Mio. Fahrzeuge verkaufen zu können. Gut entwickelte sich 2006 vor allem die Kernmarke BMW. Hier kletterte der Absatz um 5,2 Prozent auf 1.185.049 Fahrzeuge. Erfolgreichstes Modell bleibt die 3er-Reihe, von der BMW im abgelaufenen Jahr mehr als eine halbe Mio. Einheiten verkaufte. Dies entsprach einem Zuwachs von 17 Prozent. Vom Mini wurden 188.072 Stück verkauft und damit 6,2 Prozent weniger als 2005. Der Konzern begründete dies mit der Umstellung auf die neue, überarbeitete Version des Kleinwagens und Baumaßnahmen im britischen Werk Oxford. In Europa wird der neue Mini nun seit Mitte November verkauft. Bei dem Kleinwagen zogen die Verkäufe deshalb zuletzt auch wieder kräftig an. Im Dezember legten sie um fast 40 Prozent auf 13.991 Fahrzeuge zu. Vorsichtige Prognose für 2007 Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde die Ergebnisprognose bestätigt. "Wir sind ziemlich sicher, dass wir unser Ziel von vier Milliarden Euro vor Steuern einhalten werden", sagte Ganal. Eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr wollte er in Vertretung für den erkrankten Vorstandschef Norbert Reithofer noch nicht abgeben. Auf jeden Fall sei aber wieder mit erheblichen Belastungen durch ungünstige Wechselkurse und hohe Rohstoffkosten zu rechnen, sagte Ganal. "Es wird nicht viel besser werden." (dpa)
BMW: Neue Bestmarke beim Absatz
Konzern verkaufte 2006 3,5 Prozent mehr Pkw / Prognose für 2007 angehoben