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DAT Diesel-Barometer: Jeder Dritte will sein Auto loswerden

Dieselfahrer in Deutschland machen sich vor allem Sorgen um Restwerte und Fahrverbote.
© Foto: picture alliance / Bildagentur-online/Ohde

Viele Dieselfahrer wollen ihren Wagen verkaufen. Dabei spielen vor allem zwei Gründe eine entscheidende Rolle: Restwerte und Fahrverbote.


Datum:
28.03.2018
2 Kommentare

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Knapp jeder dritte Dieselfahrer möchte sein Auto schnellstmöglich loswerden. Wie aus einer Umfrage des Marktbeobachters DAT hervorgeht, befürchten 76 Prozent der Verkaufswilligen einen Wertverlust, 73 Prozent haben Angst vor Fahrverboten.

Auch insgesamt sind die Deutschen skeptisch, was die Zukunft des Diesels angeht. Mittlerweile gehen 68 Prozent von einer sinkenden Bedeutung aus. Im Frühjahr 2017 waren es 57 Prozent.

Andere Indikatoren des monatlich von der DAT veröffentlichten Diesel-Barometers zeigen jedoch zumindest eine leichte Entspannung. Zwar geht die Wertentwicklung dreijähriger Fahrzeuge weiterhin nach unten, die Preise verfallen aber weniger schnell als noch gegen Ende 2017. Zwischen Januar und Februar fiel der prognostizierte Restwert dreijähriger Dieselautos mit einer Gesamtlaufleistung zwischen 45.000 und 60.000 Kilometern nur von 53,7 auf 53,5 Prozent. Bei den Standzeiten halten die Diesel sogar seit Dezember konstant einen Wert von 102 Tagen. (sp-x)

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KOMMENTARE


Frank Fehling

28.03.2018 - 17:50 Uhr

Ich bin sehr verwundert das viele Besitzer/-innen von Dieselfahrzeugen auf einmal Ihr Fahrzeug sehr schnell los werden möchten. In meiner sehr langjährigen Tätigkeit im Automobilsektor,habe ich mir immer wieder diese Frage gestellt: Warum kauft jemand ein Fahrzeug mit Dieselmotor,obwohl die jährliche Fahrleistung zwischen 5.000 km und 20.000 km beträgt? Der Kostenfaktor spielt eine wesentliche große Rolle zwischen Diesel-und Benzinmotor. Nicht die Kraftstoffkosten sind entscheiden, sondern Anschaffungspreis,KFZ-Steuer,KFZ-Versicherung und vieles mehr. Die Besitzer von Fahrzeugen mit Dieselmotoren werden einen sehr herben Wertverlust hin nehmen müssen. Viele Käufer sind von der Automobilbranche sehr enttäuscht und haben die Glaubwürdigkeit an deren verloren.


Rudi

29.03.2018 - 08:53 Uhr

Und mit solcher Reaktion werden die Wertverluste doch erst losgetreten! Wenn ich mein Dieselfahrzeug lange fahre, gibt es doch faktisch keinen Wertverlust: Ob das Auto am Ende 3000 oder 2500 wert ist, spielt doch (fast) keine Rolle. Es haben offensichtlich alle Panik vor einem theoretischen Wertverlust, der einen nur bei einem tatsächlichen Verkauf nicht aber beim Besitzen des Fahrzeugs trifft. Aber gut, die panischen verkaufen ihre Autos, der Werteverfall setzt ein und die Schlauen kommen zum guten Kurs an junge Dieselfahrzeuge!


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