Das Mazda-Händlernetz hält die Profitabilität auf hohem Niveau. Wie die Mazda Motors Deutschland GmbH in Leverkusen mitteilte, erreichten die deutschen Vertriebspartner bis November 2025 eine durchschnittliche Umsatzrendite von 2,5 Prozent – ein Wert, der seit mehr als einem Jahrzehnt über dem Branchenniveau liegt. Besonders erfolgreich präsentierten sich demzufolge die besten 25 Prozent der Händler: Sie erzielten im Schnitt eine Rendite von 7,0 Prozent vor Steuern.
Seit vielen Jahren bewegt sich das Mazda‑Netz damit konstant über der Zweiprozentmarke, die in vielen Betrieben als Benchmark gilt. Nach Berechnungen von RAW-Partner für AUTOHAUS war die Umsatzrendite im Kfz-Gewerbe 2025 weiter auf Talfahrt. Die Wirtschaftsexperten taxierten sie auf 1,1 Prozent, nach 1,7 Prozent im Jahr davor.
Modellmix treibt Ertragskraft
Ein Treiber der Mazda-Entwicklung ist laut Importeur der steigende Anteil größerer Crossover‑Modelle wie CX‑60 und CX‑80. Die durchschnittliche unverbindliche Preisempfehlung der von Januar bis November neu zugelassenen Fahrzeuge lag mit 44.500 Euro rund 2.500 Euro über dem Vorjahr.
Als weiteren Pluspunkt sieht Mazda die sechsjährige Herstellergarantie. Diese erhöhe das Vertrauen auf Kundenseite – und sorge für verlässliche Auslastung im Service. Die langfristig planbare Werkstattnachfrage wirke sich positiv auf die Profitabilität der Partner aus, hieß es.
Mazda CX-6e
Neue Modelle sollen 2026 Wachstum bringen
"Neben einer sehr guten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit ist eine stabile Profitabilität eine wichtige Komponente für unsere Handelspartner", erklärte Geschäftsführer Bernhard Kaplan.
Für 2026 setzt Mazda auf ein deutliches Absatzwachstum. Die dritte Generation des CX‑5 startet im Frühjahr, dazu kommt der neue vollelektrische Mazda CX‑6e – als Ergänzung zum bereits eingeführten Mazda6e. Diese Modelle würden zum weiteren Erfolg der Marke und Handelspartner in Deutschland beitragen, betonte Kaplan.
Ziel: 50.000 Neuzulassungen
Mazda plant für dieses Jahr ein Volumen von 50.000 Neuzulassungen und einen Marktanteil von 1,8 Prozent. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr verloren die Japaner kräftig an Boden – 40.724 Einheiten bedeuteten ein Minus von zehn Prozent. Der Marktanteil lag bei 1,4 Prozent.