Die chinesische Elektromarke Denza treibt ihren Markteintritt in Deutschland weiter voran und setzt dabei auf Präsenz in den Innenstädten. Nach dem Start in Hamburg eröffnet der Premiumanbieter aus dem BYD-Konzern nun zwei weitere Standorte – in Köln und Frankfurt.
Die neuen Showrooms liegen in zentraler Lage am Habsburgerring in Köln sowie in der Neuen Mainzer Straße in Frankfurt, wie BYD Deutschland am Freitag mitteilte. In beiden Städten wolle man nicht nur Fahrzeuge präsentieren, sondern die Marke als Erlebnis positionieren. Besucher könnten dort die aktuell verfügbaren Modelle – den Grand Tourer Z9GT und den Van D9 – besichtigen und erstmals auch fahren.
Mit der Expansion folgt Denza einer klaren Strategie: Sichtbarkeit in frequenzstarken Lagen und ein schneller Ausbau des Vertriebsnetzes. Klaus Hartmann, Markenverantwortlicher in Deutschland, sieht darin eine wichtige Voraussetzung für den Markteintritt: "Mit dem Z9GT und dem D9 verfügt Denza bereits heute über ein überzeugendes, elektrifiziertes Produktportfolio. Es entspricht voll und ganz den Anforderungen moderner Mobilität und wird in den kommenden Monaten konsequent weiter ausgebaut."
Eröffnung BYD/Denza-Showroom München (2025)
BYD in Deutschland: Ambitionierte Ziele
Parallel dazu verfolgt der Mutterkonzern ambitionierte Wachstumspläne. BYD-Deutschlandchef Lars Bialkowski formuliert das Ziel klar: "Wir möchten uns mittelfristig als volumenstärkster nichteuropäischer Hersteller auf dem deutschen Markt etablieren. Uns ist bewusst, dass das ein ehrgeiziges Ziel ist, aber mit der bahnbrechenden Technologie, die Denza im Programm hat, sehen wir uns bestens gerüstet. Insbesondere das Flash Charging mit über einem Megawatt Ladeleistung hebt uns aus der Masse hervor und macht uns zur perfekten Wahl für technologiebegeisterte Kunden.“
Der Marktausbau soll schnell voranschreiten. Noch im laufenden Jahr plant Denza ein bundesweites Netz mit 40 Vertriebs- und 80 Servicestandorten. Gespräche mit Handelspartnern laufen nach Unternehmensangaben bereits. Parallel dazu wird das Modellprogramm erweitert: Bis Ende 2027 soll die Palette auf acht Fahrzeuge anwachsen – vom SUV bis zum Sportwagen (wir berichteten).