Die deutschen Autohersteller haben auf dem US-Markt im ersten Halbjahr 2006 meist ordentlich zugelegt. Volkswagen of America verkaufte in dieser Zeit in den USA 116.045 Autos und damit 20 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der VW-Konzern am Montag in Wolfsburg mitteilte. Vom neuen Jetta wurden seit Januar 53.325 Wagen ausgeliefert (plus 28,3 Prozent). Vom Golf konnte VW 10.259 Einheiten verkaufen, 51,5 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2005. Von der Passat-Limousine wurden 23.025 Stück abgesetzt, ein Plus von 84 Prozent. Audi hat den Absatz in den USA im Juni um neun Prozent auf 8.039 gesteigert. Damit zeigte sich die US-Tochter von Volkswagen zuversichtlich, einen Absatzrekord im laufenden Jahr zu erreichen. Der Sportwagenbauer Porsche hat in Nordamerika im ersten Halbjahr die Auslieferungen in den USA und Kanada um 14,2 Prozent auf 19.710 Fahrzeuge erhöht. "Das ist der höchste Wert, den das Unternehmen jemals in diesem Zeitraum erzielt hat", gab Porsche bekannt. DaimlerChrysler hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres in dem von Rabattschlachten geprägten US-Markt einen Absatz-Rückgang um drei Prozent auf 1,24 Mio. Fahrzeuge hinnehmen müssen. Während die Verkäufe bei der Chrysler Group um fünf Prozent auf 1,13 Mio. Stück sanken, konnte Mercedes-Benz seinen Absatz auf 114.935 Fahrzeuge erhöhen, 17 Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahreszeit. Der Autobauer BMW hat auf dem US-amerikanischen Markt im ersten um 8,6 Prozent auf 157.246 Fahrzeuge zugelegt, davon waren 137.220 Autos der Marke BMW und 20.026 Minis. (dpa)
Deutsche Autohersteller legen im US-Geschäft zu
VW mit einem Absatzplus von 20 Prozent / Porsche mit neuem Halbjahresrekord