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Ein Jahr Corona-Pandemie: GW-Preise wieder auf "Normal-Kurs"

Zuletzt warteten SUV im Schnitt 117,7 Tage auf einen neuen Käufer.
© Foto: scharfsinn86/stock.adobe.com

Eine Auswertung von Mobile.de zeigt: Gebrauchtwagen kosten im Vergleich zum Vorjahr mehr. Auf der Internetplattform erreichten sie im März mit durchschnittlich 24.793 Euro einen neuen Höchstwert.


Datum:
07.04.2021
Autor:
rp
Lesezeit: 
2 min
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Seit März 2020 ist die Corona-Pandemie allgegenwärtig – auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Sind die Preise im Verlauf des ersten Krisen-Jahres teilweise bis zu 5,2 Prozent gefallen, bewegen sie sich mittlerweile wieder auf "Normal-Kurs", mit steigender Tendenz. Einer aktuellen Auswertung der Online-Autobörse Mobile.de zufolge sind die Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat insgesamt um ein Prozent gestiegen und erreichen mit durchschnittlich 24.793 Euro einen neuen Höchstwert.

"Unsere Zahlen deuten darauf hin, dass sich der Automarkt zunehmend stabilisiert hat – trotz andauernder Pandemie", erklärte Martin Fräder, Head of Sales bei Mobile.de. "Seit Juli vergangenen Jahres ziehen die Preise für Gebrauchtwagen konstant an und liegen inzwischen sogar über den Werten des Vorkrisenjahres 2019."

SUV stehen länger auf dem Hof

Laut Untersuchung stiegen die Standtage für SUV gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,8 Prozent an. Während die Crossover im März 2020 noch im Schnitt 104,4 Tage auf einen neuen Käufer warteten, waren es im vergangenen Monat bereits 117,7 Tage. Fräder: "Damit sind SUV nach den Sportwagen (118,1 Standtage) das Segment mit den meisten Standtagen. Dabei erfreuen sich diese zumindest in den Zulassungszahlen weiter ungebrochener Beliebtheit."

Weiteres Ergebnis: Mit 8.742 Inseraten sind die Sportwagen mittlerweile das Segment mit dem kleinsten Angebot auf Mobile.de. Im März des Vorjahres waren noch 13.659 Fahrzeuge aus dieser Kategorie auf der Plattform zu finden (minus 36 Prozent). Damit machten Sportler im März 2021 einen Anteil von 1,2 Prozent der Gesamtlistings aus. Der größte Anteil liegt bei der Kompaktklasse (23,6 Prozent), gefolgt von Mittelkasse (15 Prozent) und SUV (12,9 Prozent).

Die Auswertung beruht auf 717.111 von insgesamt mehr als 1,5 Millionen inserierten Pkw auf dem bundesweit größten Fahrzeugmarkt.

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