Volkswagen hält einem Medienbericht zufolge sein ehrgeiziges Absatzziel für den US-Markt ohne zusätzliches Werk nicht für erreichbar. Die bis 2015 angestrebten US-Verkäufe von einer Mio. Fahrzeugen jährlich erforderten ein weiteres Werk, sagte ein VW-Sprecher dem Branchenblatt "Automobil-Produktion". Neben der zunächst geplanten Auslastung der mexikanischen Produktionskapazitäten von rund 500.000 Einheiten plane die Marke VW den Bau von vier Modellvarianten auf Basis der Limousinen Jetta und Passat sowie der Geländewagen Tiguan und Touareg mit einem Volumen von jeweils 100.000 bis 120.000 Einheiten. Die Entwicklung sei bereits angelaufen. Welche Standorte für das Werk infrage kämen, und ob das Werk neben VW- auch Audi-Modelle montieren werde, sei konzernintern aber noch nicht entschieden. Ein Audi-Sprecher sagte dem Fachmagazin, dass ein US-Werk von Ingolstädter Seite als strategische Option gesehen werde, jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkreten Modell-Planungen existierten. Von den angepeilten eine Mio. Fahrzeugen sollen 800.000 auf die Marke VW und 200.000 auf Audi entfallen. (dpa)
Entscheidung über US-Werk von VW rückt näher
Sprecher: Ehrgeiziges Absatzziel ohne weiteren Produktionsstandort nicht erreichbar