Movec: Evolution des DMS
Das DMS entwickelt sich von der Verwaltungssoftware hin zur Plattform. Daniel Kumpitsch, Head of Product Management bei Movec, erklärt, warum offene Schnittstellen wichtig sind, wie KI Erfahrungswissen im Autohaus sichert und weshalb der Mensch weiterhin im Mittelpunkt steht.
AH: Herr Kumpitsch, wenn heute über die Zukunft des Autohauses gesprochen wird, fällt häufig das Stichwort KI. Gleichzeitig bleibt das DMS das technische Herzstück. Welche Rolle spielt das DMS künftig noch?
D. Kumpitsch: Eine sehr zentrale. Das DMS bleibt die Plattform, auf der alles zusammenläuft. Hier lagern die Kerndaten des Unternehmens wie Kunden-, Fahrzeug-, Service-, Lager- und Rechnungsdaten. Aber die Rolle verändert sich. Früher war das DMS oft ein geschlossenes System. Heute sehen wir es eher als Fundament für viele weitere Anwendungen. Es wird zur Plattform, die Informationen bereitstellt und Prozesse steuert.
AH: Also weg vom Monolithen hin zu mehr spezialisierten Anwendungen?
D. Kumpitsch: Genau! Das DMS bleibt der Kern, aber einzelne Prozesse lassen sich in spezialisierten Anwendungen deutlich besser abbilden. Ob Serviceannahme, Werkstattplanung oder Technikerarbeitsplatz…
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