E-Auto-Prämie und Restwerte: Förderung mit Nebenwirkungen
Die E-Auto-Politik destabilisiert den Markt mehr, als dass sie ihn stärkt: Kurzfristige Absatzimpulse und mittelfristig sinkende Restwerte treffen auf wachsende Unsicherheit im Handel, steigende Risiken für Leasing und Finanzierung und sinkende Planungssicherheit für Kunden.
Die Förderung der Elektromobilität gilt als eines der zentralen Instrumente der Verkehrswende. Politisch wird sie vor allem an kurzfristigen Erfolgen gemessen: an steigenden Neuzulassungen, sinkenden CO2-Werten und wachsender Sichtbarkeit elektrifizierter Fahrzeuge im Straßenbild. Was dabei jedoch häufig ausgeblendet wird, sind die mittel- und langfristigen Auswirkungen auf den Gesamtmarkt - insbesondere auf Restwerte, Gebrauchtwagenpreise, Leasingmodelle und die wirtschaftliche Stabilität des Handels.
Denn der Automobilmarkt funktioniert nicht isoliert. Er ist ein fein austariertes System, in dem Neuwagenpreise, Gebrauchtwagenwerte, Finanzierungsmodelle und Kundenverhalten unmittelbar miteinander verknüpft sind. Eingriffe an einer Stelle wirken zwangsläufig auf das gesamte Gefüge. Genau hier liegt das strukturelle Problem der aktuellen Förderpolitik.
Impulse vs. Verwerfungen
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