Der insolvente US-Autobauer General Motors (GM) will von 2011 an operativ wieder in die Gewinnzone zurückfahren. Dann soll es nun zumindest vor Steuern und Zinslasten ein Plus von drei Milliarden Dollar geben. Allein für das laufende Jahr befürchtet die bisherige Opel-Mutter aber nochmals einen Verlust von 17,5 Milliarden Dollar (12,3 Milliarden Euro) vor Steuern. AUTOHAUS Online fragte deshalb in der vergangenen Woche seine Leser, ob GM nach Verlassen des Gläubigerschutzes wieder zum Branchenprimus aufsteigen kann. Das Ergebnis ist eindrucksvoll eindeutig: Nur zehn Prozent der Abstimmungsteilnehmer glauben, der US-Konzern werde gesundschrumpfen und an alte Erfolge anknüpfen können. Satte 87 Prozent der User halten GM für langfristig geschwächt und meinen: Durch den Marken-Ausverkauf wird GM künftig kleinere Brötchen backen müssen. Lediglich zwei Prozent der Leser wollten sich weder für die eine noch die andere Antwort entscheiden. Insgesamt wurden über 1.750 Stimmen abgegeben. (AH) Was denken Sie: Wie wird es mit GM weitergehen? Wie wird der Großkonzern seinen Einfluß auf Opel zukünftig nutzen? Schicken Sie uns Ihren Kommentar! Sie finden die Funktion dazu wie immer unter diesem Artikel!
Frage der Woche: Kann GM wieder zum Branchenprimus aufsteigen?
Nach Meinung der AUTOHAUS Online-Leser wird GM künftig kleinere Brötchen backen müssen. 87 Prozent der Abstimmungsteilnehmer glauben nicht, dass der US-Konzern wieder zum Branchenprimus aufsteigen kann.
Michael Grosse