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KBA: Weniger Neuzulassungen im November

Im November hielten sich die Deutschen beim Autokauf zurück.
© Foto: Fotolia - Kzenon

Kleiner Dämpfer kurz vor Jahresfrist: Die Autonachfrage in Deutschland gab im November um 1,8 Prozent auf rund 250.000 Einheiten nach.


Datum:
03.12.2014
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Der deutsche Neuwagenmarkt ist im November geschrumpft. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Mittwoch in Flensburg mitteilte, kamen 250.082 Pkw in dem Berichtsmonat neu auf die Straße. Das war ein leichter Rückgang um 1,8 Prozent im Vergleich zum November 2013. Einen Monat vor Jahresfrist steht die Absatzbilanz bei 2,8 Millionen Einheiten (plus 2,6 Prozent). Damit ist der Markt auf gutem Weg, das von vielen Experten erwartete Volumen von rund drei Millionen Neuwagen zu erreichen.

Den Statistikern zufolge waren im November 67,3 Prozent der Neuzulassungen auf Flottenkunden, Hersteller, Händler und Autovermieter zurückzuführen. Der Anteil der Privatkunden lag lediglich bei 32,7 Prozent und damit nochmals niedriger als im Oktober (34,7 Prozent). Besonders gefragt waren SUV mit eine Zuwachs von 29,2 Prozent, Vans (minus 20,7 Prozent) und Wohnmobile (minus 16,6 Prozent) verloren dagegen zweistellig.

1,7 Prozent der neu angemeldeten Pkw waren mit alternativen Antrieben ausgerüstet, davon waren über die Hälfte Hybridfahrzeuge (2.273). Die Zahl der neuen Elektroautos betrug 630, kumuliert sind es im bisherigen Jahresverlauf 7.518 Einheiten. Erdgas-Pkw (710) nahmen um 5,2 Prozent ab, mit Flüssiggas angetriebene Fahrzeuge (524) gewannen hingegen 29,7 Prozent. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß unterschritt den Vorjahreswert um 3,1 Prozent (130,1 g/km).

Porsche wächst um ein Drittel

Bei den deutschen Marken fuhr Porsche voraus. Der schwäbische Sportwagenhersteller erzielte mit plus 34,6 Prozent den deutlichste Steigerung zum Vorjahresmonat. Gegen den Markttrend entwickelten sich auch BMW (plus 1,8 Prozent) sowie Mercedes-Benz und Opel jeweils mit einem Plus von plus 0,6 Prozent. Einen Neuzulassungsrückgang verbuchte indes Branchenprimus VW (minus 2,6 Prozent). Das schwache Ergebnis dürfte allerdings stark mit dem aktuell laufenden Modellwechsel beim Passat zusammenhängen. Noch schlechter lief der November für Ford (minus 8,7 Prozent) und Audi (minus 4,1 Prozent).

Trotz eines leichten Rückgangs verteidigte Skoda im November mit einem Marktanteil von 5,7 Prozent souverän die Führung bei den Importmarken, gefolgt von Renault (3,7 Prozent) und Hyundai (3,4  Prozent). Beide Verfolger konnten zulegen. Für die höchsten Zuwachsraten sorgten Subaru (plus 63,2 Prozent), Jeep (plus 53,3 Prozent) und Mitsubishi (plus 44,3 Prozent). Stark präsentierte sich auch Volvo mit einem Anstieg um 14,5 Prozent. Zu den großen Verlierern zählten unter anderem Peugeot (minus 20 Prozent) und Toyota (minus 11,7 Prozent).

Auch der deutsche Gebrauchtwagenmarkt war im November eingetrübt. Laut KBA sank die Zahl der Pkw-Umschreibungen um 1,4 Prozent auf 553.211. Nach elf Monaten beläuft sich die Jahresbilanz auf knapp 6,54 Millionen Halterwechsel – ein Minus von einem Prozent. (rp)


Weitere Details sind unten als Pdf-Download abrufbar. Zahlreiche Informationen zum deutschen Automarkt bietet Monat für Monat die Neuzulassungsdatenbank von AUTOHAUS. Bitte beachten Sie: Die November-Zahlen werden erst Anfang kommender Woche berücksichtigt.

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