Finanzinvestoren zeigen offenbar nur ein geringes Interesse an einer Komplettübernahme des angeschlagenen US-Autobauers Chrysler. Eine vollständige Übernahme der DaimlerChrysler-Tochter sei für reine Finanzinvestoren wenig sinnvoll, da eine Sanierung des Unternehmens ohne Partner aus der Branche kaum möglich sein dürfte, hieß es am Freitag in Finanzkreisen. Allenfalls eine Beteiligung erscheine sinnvoll. Die "Financial Times" hatte zuvor in ihrer Online-Ausgabe berichtet, DaimlerChrysler führe mit mindestens vier Finanzinvestoren Vorgespräche über einen Verkauf der US-Sparte. Ein Konzernsprecher wollte sich auf Anfrage am Freitagnachmittag dazu nicht äußern. (dpa)
Kreise: Chrysler für Finanzinvestoren wenig interessant
Sanierung des US-Autobauers "ohne Partner aus der Branche kaum möglich"