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Kurz gemeldet: Branchensplitter

31.03.2011 03:49 Uhr
gutachten
Von ihrer Asienzentrale in Schanghai aus prüft die Dekra nun auch Autos in Fernost.
© Foto: Dekra

Dekra-Asienzentrale eröffnet / Kommunale Autos müssen umweltfreundlicher werden / Produktionsjubiläen im VW-Konzern / Übernahmepläne von Fiat-Werk werden konkret / Neues Konsortium: Smartphone fürs Auto

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Ihre neue Asienzentrale hat die Prüforganisation Dekra nun in der chinesischen Metropole Schanghai eröffnet. Auf einer Gesamtfläche von 5.000 Quadratmetern auf fünf Stockwerken arbeiten 110 Mitarbeiter nun im Produktprüfungs-, Automobil- und Industriegeschäft.


Die in städtischen Diensten stehenden Fahrzeugflotten müssen umweltfreundlicher werden. Eine entsprechende Richtlinie der Europäischen Union (EU) zur "Förderung sauberer und energieeffizienter Straßenfahrzeuge" ist nun in nationales Recht umgesetzt worden. Bund, Länder und Kommunen müssen als öffentliche Auftraggeber künftig die Energie- und Umweltauswirkungen der anzuschaffenden Autos über die gesamte Lebensdauer berücksichtigen. Ein besonderes Augenmerk soll dabei dem Kraftstoffverbrauch und den CO2-, Stickoxid- und Feinstaub-Emissionen gelten, aber auch den umweltfreundlichen Produktions- und Wiederverwertungsmöglichkeiten.


Ein rundes Produktionsjubiläum feiert nun Audi: Vom Mittelklässler A4 ist jetzt im Ingolstädter Stammwerk das fünfmillionste Fahrzeug vom Band gelaufen. Das Jubiläumsmodell ist ein roter Kombi, der von einem drei Liter-Turbodiesel angetrieben wird. Produziert wird der Verkaufsschlager seit 1994.


Im Werk Chemnitz ist nun der zehnmillionste VW-Motor gebaut worden. Dabei handelt es sich um einen 1,4-Liter-TSI-Benzinmotor mit 132 kW / 179 PS. Seit 1988 werden in der sächsischen Stadt Volkswagen-Motoren gebaut, der Betrieb beschäftigt 1.100 Mitarbeiter.


Einen umfangreichen Investitionsplan für die Übernahme des vor der Schließung stehenden Fiat-Werks von Termini Imerese hat jetzt Gian Mario Rossignolo, Chef der Traditionsmarke De Tomaso, beim italienischen Wirtschaftsministerium vorgelegt. Demnach sollen in den Umbau des sizilianischen Standortes im Zeitraum 2012 bis 2015 insgesamt 420 Millionen Euro investiert werden. Das Produktionsziel liegt bei jährlich 30.000 Kompaktklässlern und 8.000 Crossover-Fahrzeuge. Von Gewerkschaftern wurde das Projekt, das die stufenweise Übernahme aller 1.450 Fiat-Mitarbeiter vorsieht, als "sehr ehrgeizig" bezeichnet.


Verschiedene Autobauer entwickeln nun gemeinsam mit Mobiltelefonherstellern eine offene Technikplattform für die Nutzung von Smartphones in Fahrzeugen. Laut "Autocar" arbeiten auf Automobilseite Daimler, GM, Honda, Hyundai, Toyota und Volkswagen mit. Dazu kommen Handy-Hersteller wie LG, Samsung und Nokia. Auch Audiolieferanten wie Alpine und Panasonic gehören laut dem britischen Magazin zum so genannten "Car Connectivity Consortium". (mid/bp/tm/ju)

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