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Mercedes-Hyperscreen: Wer hat den größten?

Der vor der Premiere des Mercedes EQS vorgestellte "Hyperscreen" deckt das komplette Armaturenbrett von einer Fahrzeugseite zur anderen ab.
© Foto: Daimler AG

Mercedes verspricht für sein E-Auto-Flaggschiff "großes Kino". Und lässt die Displays der Konkurrenz klein aussehen.


Datum:
08.01.2021
1 Kommentare

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von Holger Holzer / SP-X

Teslas Model S ist nicht allein des Antriebs wegen zum Bestseller geworden. Eine nicht zu vernachlässigende Anziehungskraft hatte auch immer der gigantische Bildschirm in der Mittelkonsole des US-Elektropioniers. Mercedes macht das Display bei seinem neuen E-Auto-Flaggschiff noch eine Nummer größer: Der nun vor der Premiere des Fahrzeugs vorgestellte "Hyperscreen" deckt das komplette Armaturenbrett von einer Fahrzeugseite zur anderen ab.  

Streng genommen handelt es sich um drei einzelne OLED-Bildschirme, die sich unter einer gemeinsamen Glasplatte befinden, in die zudem noch zwei massive Lüftungsdüsen eingelassen sind. Insgesamt ist die nutzbare Fläche rund einen Viertelquadratmeter groß. Dort wo später das Lenkrad sitzt, findet sich ein Zentralinstrument für den Fahrer, auf dem vor allem Fahrinformationen zu finden sein werden. Rechts daneben schließt ein großer Bildschirm an, der im Kern die Navikarte darstellt, aber auch Bedienflächen für die Klimatisierung vorhält. Vor dem Beifahrer schließlich ist das dritte Display platziert, das beispielsweise Filme oder Ziergrafiken darstellt. Unterhalb der Bildschirmfläche sorgen insgesamt 12 Vibrationsmotoren für eine haptische Rückmeldung.  

Streng genommen handelt es sich um drei einzelne OLED-Bildschirme, die sich unter einer gemeinsamen Glasplatte befinden.
© Foto: Daimler AG

Eine KI soll bei der Bedienung helfen

Gesteuert wird die Darstellung auf den drei Bildschirmen über die neueste Ausbaustufe des 2018 eingeführten MBUX-Bediensystems. Künstliche Intelligenz soll dabei eine Überfrachtung der Bildschirmgrafik verhindern und dem Fahrer immer die passenden Funktionen anbieten. Wer etwa auf dem Nachhauseweg immer einen bestimmten Kontakt anruft, bekommt einen entsprechenden Anruf künftig an diesem Wochentag und zu dieser Uhrzeit vorgeschlagen. Wer immer die Massagefunktion aktiviert, sieht direkt nach dem Einsteigen die entsprechende Schalfläche.  

Premiere feiert der Hyperscreen in der ersten Jahreshälfte im Mercedes EQS, dem künftigen Elektroauto-Flaggschiff der Marke, das 700 Kilometer Reichweite bieten soll. Mit dessen großem Display erreicht der schon länger laufende Trend zu Riesenbildschirmen einen neuen Höhepunkt. Gesetzt hatte diesen 2009 das Model S von Tesla. Auch in der aktuellen und der vorangegangenen S-Klasse fanden sich ausladende Bildschirmsysteme. Mit dem Honda E haben sie seit 2019 auch in der Kleinwagenklasse Einzug gehalten. Aussichtsreicher Kandidat auf den gigantischsten Screen war zuletzt der chinesische Hersteller Byton, der jedoch in finanziellen Schwierigkeiten steckt und die Markteinführung seines SUV-Modells M Byte auf unbestimmte Zeit verschieben muss.

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KOMMENTARE


Bruno

09.01.2021 - 17:54 Uhr

Honda E es wäre schön wenn nicht Marken genannt werden die unbedeutend sind.Wen interessiert noch Honda?Die Marke hatte im November kumuliert keine 0,4 Prozent Marktanteil mehr.Honda verliert in der Gesellschaft immer mehr an Bedeutung.Betrachtet man die Art und Weise wie der Konzern mit Kunden, Händlern und Mitarbeitern umgeht nicht weiter verwunderlich. Und das sind keine Fake News sondern Fakten.


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