Der gebürtige Schrobenhausner führte gemeinsam mit zweien seiner drei Söhne, Christian und Stefan, eine gewachsene Autohaus-Gruppe mit Standorten in Schrobenhausen, Ingolstadt und Neuburg. Ein Meilenstein war die Übernahme des Traditionsbetriebs Autohaus Bacher in Ingolstadt im Jahr 1998 verbunden mit der Entscheidung, den Namen weiterzuführen und damit die lokale Identität zu bewahren.
Doch wer Anton Pielmeier nur über seine Betriebe beschreibt, wird ihm nicht gerecht. Für mich war Tony immer wie ein Fels in der Brandung. Jemand, der allen Gezeiten mit seiner positiven Art und seinem angenehmen Humor getrotzt hat. Seine ruhige Art, sich der Dinge anzunehmen, war für viele ein Vorbild.
Auto und Motorrad waren für ihn mehr als nur Geschäft – sie waren seine Leidenschaft. Er liebte es, schnelle Runden auf unterschiedlichsten Rennstrecken zu drehen, war ein begeisterter Motorradfahrer. Wenn einer Benzin im Blut hatte, dann war es Tony. Und all das meisterte er mit einer verblüffenden Souveränität, als hätte er sein Leben lang nichts anderes gemacht.
Er war kein lauter Unternehmer. Aber einer, der wusste, worauf es ankommt: Verlässlichkeit, Nähe zu den Menschen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Sein Anspruch an das eigene Unternehmen war klar formuliert: ein Betrieb mit Herz, ein Familienunternehmen zum Anfassen, in dem der Kunde im Mittelpunkt steht.
Wir erinnern uns sehr gerne an gemeinsame Momente mit ihm und seiner Frau Maria, an zahlreiche Ausfahrten bei der AUTOHAUS Classic-Rallye und der AUTOHAUS Motorradtour vor vielen Jahren gemeinsam in der Mongolei, an intensive Gespräche, an freudige Begegnungen. Diese Erinnerungen bleiben.
Jetzt musste er sein "Mopedl" im sechsundsiebzigsten Lebensjahr viel zu früh auf den letzten Weg steuern und hinterlässt damit eine schmerzhafte Lücke. Mit Tony Pielmeier geht eine Unternehmerpersönlichkeit, die die Branche lange geprägt hat und die heute selten geworden ist. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.