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Neue Akkutechnik: Mehr Reichweite als jeder Diesel

Eine neue Technologie soll schon in wenigen Jahen E-Auto-Reichweiten von mehr als 1.000 Kilometern ermöglichen.
© Foto: paul_craft / stock.adobe.com

Mit Hilfe einer neuen Akku-Technologie sollen bei E-Autos Reichweiten von mehr als 1.000 Kilometern schon in wenigen Jahren kein Problem mehr sein.

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Die deutschen Fraunhofer-Institute und die niederländische Forschungseinrichtung The Netherlands Organisation (TNO) haben eine Akkutechnologie entwickelt, die Elektroautos künftig Reichweiten von mehr als 1.000 Kilometern verschaffen soll. Möglich machen soll das ein Verfahren namens "Spatial Atom Layer Deposition" (SALD). Dabei werden auf die Oberflächen von Batterien Beschichtungen aufgetragen, die so dünn sind wie ein einziges Atom. Diese Nanobeschichtungen sollen den Ionenfluss zwischen Kathode und Anode deutlich verbessern und die Batterien dadurch im Hinblick auf Lebensdauer, Sicherheit und Kapazität deutlich leistungsfähiger machen.

Ein E-Auto mit einer SALD-Batterie soll dadurch ohne weiteres mehr als 1.000 bis 2.000 Kilometer ohne Ladestopp zurücklegen können. Zugleich soll das Laden selbst bis zu fünfmal schneller vonstattengehen. Rund zehn Minuten soll es demnach dauern, um ein Auto zu 80 Prozent zu laden.

Frühester Einsatztermin 2022

Die Technologie soll sowohl in Akkus mit den heute noch üblichen Flüssigelektrolyten als auch mit künftigen Feststoffbatterien funktionieren. Beispielsweise sei die SALD-Technologie mit den neuen Lithium-Eisenphosphat-Batterien kompatibel, die Tesla für sein jüngstes günstiges Model 3 in China angekündigt hat. Auch bei allen anderen Kathodenmaterialien, die sich derzeit bei Batterieherstellern in der Überlegungs-, Erprobungs-oder Produktionsphase befinden, soll die SALD-Beschichtung funktionieren.

Um die neue Technologie zu vermarkten haben die beiden Entwicklungspartner das Startup SALD B.V. mit Sitz in Eindhoven gegründet. "Wir sind im engen Austausch mit beinahe allen namhaften Batterieherstellern, um das industrielle Potenzial unserer Technologie zur Anwendung zu bringen", erklärt CEO Frank Verhage. Nach seinen Angaben verfügt das Unternehmen über alle notwendigen Patente und habe bereits Fertigungsmaschinen für Kleinserien in Betrieb. Eine industrielle Massenproduktion gebe es aber noch nicht. Als frühesten Einsatztermin der neuen Akkus in E-Autos nannte Verhage 2022/23. (aw)

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KOMMENTARE


autofan

11.11.2020 - 17:25 Uhr

Nur eine Frage:Was soll denn so eine SALD Batterie kosten? Nur um mal zu wissen was auf einen zukommt, gerade auch wenn so ein Ding mal getauscht werden muss. Und Versicherungstechnisch geht dann ja auch was. Oder sehe ich das alles zu realistisch?Und müsste mehr Euphorie in immer wieder neues Start up Geplärre einbringen?Jetzt sind da doch tatsächlich mehrere Fragen geworden. Aber ich glaube, es kommen noch hunderte weitere Fragen auf Fraunhofer und andere Orakel zu.


Leser

12.11.2020 - 10:20 Uhr

Dieser Artikel liefert praktisch keine verwertbaren Informationen sonder wirft nur Fragen auf! Wieso verfasst die Redaktion so einen inhaltlichen Schrott mit null Mehrwert?


Bernd Jürgen Ulrich

12.11.2020 - 18:03 Uhr

Super, das lässt doch hoffen!Schön das sich da immer mehr bewegt!!Ich verstehe das negaive Geplärre ehrlich gesagt nicht so recht! Ist doch super!Hoffentlich werden dann die Batterien nicht so klein gebaut das doch nur 500km dabei herauskommen, so wie mit den Tankvolumen von diversen Kfz. Wer will schon andauernd zur Tankstelle oder an die Ladesäule, wenn man keine eigenen Möglichkeiten hat?! Dazu noch verpflichtend 2qm Solarzellen auf jedes Auto und schon wieder den Erdölfördernden Staaten ein Dämpfer verpasst! Und vergessen wir nicht, das Erdöl begrenzt vorhanden ist !Ich glaube mein nächster Pkw wird ein Stromer


autofan

13.11.2020 - 10:10 Uhr

@Bernd Jürgen Ulrich : Ich arbeite mit Technikern zusammen. Und da kommen die Fragen her. Nicht so larifari und alles supi. Auch schon mal überlehgt was so ein oder mehrerer Dinger wiegen? Um 1000 km Reichweite zu erreichen? Und die Ladezeit ? Tage? Und was ist mit den Rohstoffen. Die sind kürzer verfügbar als alle anderen Energieträger. Mal nachlesen, erkundigen, studieren. Und nicht nur nachplappern! Und wo werden die Dinger / Batterien entsorgt? Und wo die Solarzellen? So einen puren Elektro-Energie Aktionismus gibt es nur bei uns und in Kalifornien. Ach ja. Dort stehen übrigens mehr als 75 Prozent der hochgelobten Elektrofahrzeuge in den Garagen der Besitzer. Ist nachweislich so. Techniker die das vor Ort erfasst haben, und auch in amerikanischen Veröffentlichungen stehen. Die Kisten werden aber gerne zum Angeben am Wochenende herausgeholt um auf den Golfplatz zu fahren. Welch eine Farce.!!! Und wir machen alle "Hosianna Elektro" singend mit.


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